Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag.
 

8. April

Freude am Tun sollte das Normale sein.
Stell dir eine Welt vor, in der alle Lust auf das haben, was sie arbeiten.

6. April

Lange, bevor ich erwachsen wurde, konnten negative Umwelt-Einwirkungen erkannt werden. Doch die Menschen machten weiter mit ihrem Wachstums-Wahn. Nun bin ich längst erwachsen und die junge Generation fordert Aktion für den Klimawandel.

Die Natur, die Erde, wird es weiter geben.
Die Frage ist, ob wir Menschen ein Teil davon sein werden.

27. März

Seit 2007 soll mit der Earth Hour, einer Stunde, in der in vielen Orten die Lichter ausgehen, auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Heute um 20.30 Uhr ist es wieder soweit. Weltweit. Aber was bringt das wirklich?
Auf der Website der Initiatoren, WWF, findet sich eine Liste der beteiligten Städte. Und eine Playlist - für die Musik zur Dunkelheit. Hallo? Verbraucht das Streamen keinen Strom?
Und ehrlich: Seit 14 Jahren wird einmal im März ein Zeichen gesetzt. - Und im übrigen Jahr machen alle weiter wie bisher. Das Zeichen scheint nicht angekommen zu sein. Wie wäre es, die Zeiten umzudrehen? Einmal im Jahr alle bedeutenden Bauwerke etc für eine Stunde anstrahlen - und im übrigen nicht. Daraus wird ein Lichtblick fürs Klima!
Weitere Kritik wurde auch schon aus Kreisen von Umweltaktivisten geäußert: Die Earth Hour biete Konzernen, die Umweltthemen ignorieren, eine Plattform sich zu profilieren.

26. März

Es berührt mich, wieviele Menschen ihre Zeit nutzen, um anderen Begegnung, kreative Erlebnisse und Verbindung zu ermöglichen.

25. März

Wie können wir die demokratischen Prozesse so gestalten, dass Parteifreunde keine Gegner in innerparteilichen Streitigkeiten und Personalfragen sind. Dass Menschen mit reifer Persönlichkeit, ausreichend mentaler Intelligenz und Wille zum sowie Ausrichtung auf das Gemeinwohl in die entscheidenden Organe des Gemeinwesens kommen - so, wie es eigentlich Sinn der Volksvertretung ist.

22. März

Dritte Welle. Beratungen von Bundes- und Landeschefs. Das einzige, was uns wirklich durch die Pandemie bringt, ist ein Wert 0. Aber haben die Verantwortlichen den Mut, einen radikalen Lockdown zu setzen? Wie würde ich an ihrer Stelle entscheiden? Wie kann das (jetzt noch) erfolgreich kommuniziert werden?

21. März

Frühlingsanfang. Freude auf die warme Jahreszeit. Revierkämpfe der Wildgänse. Stundenlang, mehrere Tage.

19. März

Fünf Minuten. Gemeinsam verbracht in Stille. Verändern die Atmosphäre.
Was, wenn immer mehr Menschen, Gremien, Regierungen, Organisationen, Verbände, Unternehmen vor jeder Sitzung, jeder Debatte, jeder Entscheidungsfindung fünf Minuten in Stille verbringen?

18. März

Menschenrechte.
“Was für ein diskriminierendes Wort.” Zitat aus einem alten Star Trek Film.
Was einmal im Bewusstsein der Menschheit eine Errungenschaft war. Eine hart erkämpfte.
Eigentlich müsste es erweitert werden zu:
Wesens-Rechte.
Für alle Lebewesen.
Menschen.
Tiere.
Pflanzen.
Erde.
Und alle, die ich noch nicht als Lebewesen erkenne.

16. März

Wandlung passiert an der Naht zwischen Bekanntem und Neuem. Dem Wahrnehmen dessen, was ist, und dem Lauschen auf das, was sei will.

15. März

Hat eigentlich schon mal jemand darüber nachgedacht, dass der Impfschutz gegen den Covid Virus nur ein Jahr anhält? Und dass dann alle - ALLE - neu geimpft werden müssten?
Dass allerdings genau das nicht zeitgleich geht.
Dass wir also in einen beständigen Impf-Kreislauf hinein kommen, wenn wir nicht einmal radikal in den Lockdown gehen bis zur Inzidenz 0? NULL neue Fälle. Das müsste das Ziel sein.

14. März

Wieso dürfen eigentlich einzelne mit Ramsch-Artikeln aus Plastik und anderen Billigprodukten, die keiner wirklich braucht und die schlecht für die Umwelt sind, Geld verdienen? Und das Vermögen behalten - nutzen, um Privilegien zu genießen, wie häufige Flüge, die die Umwelt weiter unverhältnismäßig belasten?

12. März

Werden die Einheimischen in der Saison noch an die Ostsee fahren können?
Ich frage mich, warum Campingplätze ausgeweitet werden sollen - auf Kosten von Parkplätzen, die dann den einheimischen Tagesgästen fehlen. Außerdem sind auf die Weise mehr Menschen gleichzeitig vor Ort, was bedeutet, dass es enger wird für alle. Mit entsprechender Ansteckungsgefahr und generell geringerem Genuss.
Mir kommt es ungerecht vor, auch weil dadurch öffentliche Flächen einzelnen zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt werden. Ungeachtet der Bedürfnisse der Mehrheit.

11. März

Unsere Technologie wächst und gedeiht prächtig. Mit Quanten-Computern und anderen Erfindungen wird ihre Verselbstständigung immer wahrscheinlicher.
Was uns wirklich fehlt, ist eine entsprechende Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, das noch in seinen Kinderschuhen steckt. In vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel in der Emotionalen Intelligenz, der Fähigkeit unserer Herzen zu lieben. Unsere Kollektive Bewusstheit. Unsere spirituelle Intelligenz. Und vermutlich noch viele, an die wir noch gar nicht denken (können).

10. März

Sehenden Auges in die dritte Welle? Anders kann ich die Öffnungen derzeit nicht interpretieren.
Impfungen als Heilsbringer? Sorry, soweit sind die nicht. Wir wissen zB nichts über die Dauer des Schutzes durch eine Impfung (von den Langzeitfolgen einmal abgesehen, die wir auch nicht kennen können). Im Gespräch war die Zahl ein Jahr. Heißt das, jedes Jahr wieder Impf(termin)zirkus? Wir wissen auch nichts über die Wirksamkeit in Bezug auf Mutationen. Brauchen wir ständig neue Impfstoffe? Wie soll das gehen?
Die wirklich einzige erfolgreiche Strategie (und die hätte es von Anfang an geben sollen): Lockdown bis zur Inzidenz Null. Absolutes Einreise und Reiseverbot bis zu dieser Null. Das ist auch die Strategie der erfolgreichen Länder, auf die gerne verwiesen wird. Leider oft mit der Betonung: “Schaut, wie toll die das machen, das Ergebnis wollen wir auch haben. Aber bitte ohne die nötigen Konsequenzen.”
Gleichzeitig verstehe ich zutiefst die Stimmen, die um das seelische Wohl vieler vom Lockdown besonders Betroffener besorgt sind. In dieser Hinsicht ist aber ein Schutz- und Hilfsprogramm nötig. Keine Aufhebung des Lockdowns.
Insgesamt brauchen wir einen kollektiven neuen Lebensstil. Der wird vielen erstmal vielleicht unbequem sein. Fragen und Ängste aufwerfen. Und ein ganz neues Lernen von Umgang mit Zeit und sie sinnvoll mit Leben füllen erfordern. Auf solche Ziele hin arbeiten, kollektiv, wäre zum Beispiel eine sinnvolle Nutzung der Pandemie-Zeit.
Wirtschaftlich finde ich es auch interessant zu beobachten, wie Menschen mit relativ hohem Lebensstandard mehr Geld als Unterstützung bekommen, als die ohne oder mit wenig. Sicher wäre es eine - temporäre - Umstellung für Menschen mit hohem Lebensstandard, sich richtig einschränken zu müssen, wenn sie wie alle anderen nicht mehr als Sozialhilfe bekommen. Aber ist das ungerecht?
Und sprechen wir von Ungerechtigkeit: Wieso müssen Verluste vom Staat aufgefangen werden (und dann auch noch ohne Gegenleistung) und Gewinne werden nicht vergesellschaftet? Vielleicht wenigstens zum Teil? Wieso werden bestehender Status Quo geschützt - aber nicht Menschen gefördert, die gerade - noch - nicht soweit sind? (Beispiel: Förderung von etablierten Künstlern, die es ohnehin leichter haben. Statt auch von Künstlern, die sich noch keinen Namen gemacht haben? So wird es gerade schwerer für Neulinge.
Wir müssen an die Wurzel der systemischen Ungerechtigkeit heran, und von dort aus das System erneuern.
Ebenso müssen wir an die Wurzel der Pandemie - und von einer Zero Inzidenz aus unser gesellschaftliches Leben wieder aufbauen.

8. März

Frauentag. Eine Erinnerung für alle, ihre weibliche Seite zu heilen. Nicht nur für Frauen.

6. März

Freundlichkeit ist eine Herzens-Qualität gegenüber sich und anderen, ungeachtet der Person.

2. März

Wenn wir einem von uns abhängigen Wesen verantwortlich sind - aus Liebe wollen wir tun und geben. Doch manchmal braucht es auch eine Pause, in der wir nur für uns selbst da sind. Egal wie wichtig unser Einsatz, oder wie stark das Angewiesensein des Geschöpfes.

25. Februar

Wie oft haben wir uns eigentlich selbst verraten, um in Kontakt und akzeptiert zu sein?
Und wie ändern sich unsere Beziehungen, wenn wir als wir selbst leben, und nicht verbiegen, um gemocht zu werden?

16. Februar

Ein Luftfahrtunternehmen fordert Subventionen für die Anschaffung neuer Flugzeuge, die umweltfreundlicher sind.
Mich macht alleine die Forderung sprachlos: Wieso sollte die Allgemeinheit = öffentliche Hand dafür zahlen, dass sie wettbewerbsfähig bleibt? Die Umwelt gerechte Technologie ist Sache des Unternehmens. Bezahlen tun dann letztlich die Kunden, die ja auch die Leistung in Anspruch nehmen. Während bei Zahlung durch Bund, Land oder Europa auch die die Kosten mittragen müssen, die keine Chance haben zu fliegen.

Mich inspiriert diese Nachricht zu folgender Geschäftsidee:


Liebe Bundesregierung, liebes Parlament,
ich habe eine wahnsinnig coole Geschäftsidee: Weltraumreisen mit klimafreundlichen Raketen.
Dazu braucht es nur die richtige Technologie.
Sie zu entwickeln wird Milliarden oder mehr verschlingen.
Aber ich bin bereit, ein Papier zu schreiben, wo eine einigermaßen verträgliche Zahl steht.
Bedenken Sie bitte: Es ist DIE Investition in die Zukunft!
Denn unsere Kinder und Kindeskinder werden voraussichtlich keine nennenswerte Natur zur Erholung mehr vorfinden und daher auf Reisen fern von der Erde angewiesen sein.
Da ich leider über keine Ressourcen verfüge und auch nicht verrückt genug wäre, für dieses Projekt mein eigenes Kapital einzusetzen, mache ich einen kostengünstigen Vorschlag:
Sie übernehmen die Gründung einer Firma und stellen mich als Manager an.
Natürlich mit prozentualem Gehalt bezogen auf die nötigen Investitionen, sagen wir schlappe drei Prozent des Gesamtvolumens. Also jährlich. Sonderpreis!
Sobald dieses Projekt sich rentiert, dürfen Sie es dann privatisieren. Ach ja, als Teil meines angemessenen Gehaltes sehe ich natürlich ein unwiderrufliches Vorkaufsrecht.
Wenn Sie zu diesem Vorschlag nein sagen, müssen Sie sich den Vorwurf gefallen lassen, träge und unentschlossen im Hinblick auf die positive Gestaltung der Zukunft und geradezu unverantwortlich zu sein. Denn ich werde ihn erheben, von nun an täglich, bis Sie meiner einträglichen Vision zugestimmt haben.

Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht, wenn Sie dieses Anliegen unterstützen möchten. Gerne dürfen Sie sich mit Spenden beteiligen.

Absurd?

Auch nicht mehr als eingangs erwähnter Vorschlag - und leider viel zu nah an der tatsächlichen Praxis der Verlust-Vergesellschaftung und Privatisierung von Gewinnen.

14. Februar

Technik und Digitalisierung, künstliche Intelligenz - sie nehmen rasante Entwicklungen.
Auch im Bewusstsein des Menschen, wo sie einen immer größeren Raum einnehmen - als unverzichtbarer Bestandteil des Lebens, als allgegenwärtige Normalität, als Zukunft ...
Was dabei weitgehend auf der Srecke bleibt, ist das Bewusstsein des Menschen für die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten. Was wir tatsächlich brauchen, ist keine Beschleunigung von Digitalisierung, sondern eine Entwicklung des Bewusstseins der Menschen. Ein Entdecken und Erweitern seiner Fähigkeiten.
Entwickelt sich der Mensch nicht weiter, brauchen wir auch keine weitere Entwicklung von KI: Schließlich soll sie der Menschheit dienen, nicht umgekehrt. Das setzt aber voraus, dass Menschen mit ihrer Zeit etwas anzufangen wissen. Jenseits von der Reparatur von Maschinen, dem Konsum von Medien, dem Posten in digitalen Netzwerken. Nur der entwickelte Mensch hat eine Chance auf ein lebenswertes Leben, wenn Roboter menschliche Arbeit weitgehend ersetzt.

2. Februar

Sich selbst auf die Schliche kommen, Muster erkennen, durchschauen, dasein lassen ...

Sich verletzlich zeigen - eine Einladung an andere, sich selbst anzunehmen und zu zeigen.

1. Februar

Lockdown - eine gute Gelegenheit, Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen.
Hören, sprechen, tun ... alles neu zu erleben, sich aufzustellen, bewusst zu machen.
Grundlage für Improvisation, in der Kunst, im Alltag, im Leben.

31. Januar

Wie ist Geld eigentlich in unseren Gehirnen verankert? Was macht den Wert aus? Wieso schreiben wir dem Besitz von Geld Macht zu? Diese Fragen stellen sich mir vor allem deswegen, weil es genügend Beispiele gibt, wo Menschen für “Belohnungen” in Form von Spielgeld, digitalen Edelsteinen ... ohne echten Wert, die nur im Rahmen einer virtuellen Realität Bedeutung haben, bereit sind, Dinge zu tun und ihre Zeit herzugeben. Selbst wenn sie eigentlich keinen Nutzen davon haben. Also ist es die Anerkennung oder vermeintliche Dazugehörigkeit innerhalb einer Gruppe, eines spezifischen Settings, das den Wert verleiht? Oder sind wir so auf Geld als Wert geeicht, dass wir auch virtuelle Äquivalente als Wert akzeptieren? Oder sind wir einfach Sammler, die Jagd auf alles machen, was sich sammeln lässt? Selbst wenn es kein Ding ist, sondern eine lediglich virtuell behauptete Sache?

28. Januar

Der Mensch, das soziale Wesen: Auf unterschiedlichen Ebenen gibt es einen (schon lange bestehenden) Trend zur globalen Vernetzung. Nicht nur durch das Internet, aber mit seiner Unterstützung: Plattformen für Lern-Veranstaltungen, Kongresse, Themen-bezogene Foren, spirituelle und andere Gemeinschaften, der NaNoWriMo (national novel writing month), postcrossing und viele andere. Sie zeigen, wie interessiert Millionen Menschen am Kontakt rund um den Globus sind. Wieso führt das nicht zu einem Näherrücken, zu mehr Frieden, zu (mehr) wechselseitiger Unterstützung?

27. Januar

FFP2-Masken-Pflicht seit 3 Tagen. Ein Bildin der Zeitung aus dem Landtag: Die Herrschaften teils ohne ... Warum? Wissen sie denn nicht, dass ein gutes Beispiel geben zur guten Führung gehört? Und sollten die, die die Regeln erlassen, nicht auch akiv an ihrer Umsetzung teilnehmen - schon um zu erfahren, wie es sich anfühlt, so eingeschränkt in der Atmung zu sein?

25. Januar

Liegt tatsächlich mehr Müll am Straßenrand, in Grünanlagen und an Bushaltestellen? Oder bilde ich es mir ein?
Während ich einen ausgedienten Drucker, diverse Einweg-Masken und einige Verpackungen von Süßigkeiten im Vorübergehen kritisch mustere, bewegt sich mein Gehirn in neue Bahnen:
Immerhin signalisieren sie das dringende Problem der Vermüllung und Verstopfung unserer Umwelt, und auch unserer Gesellschaft. Selbst das Nutzen der diversen Entsorguns-Möglichkeiten scheint einigen Zeitgenossen zu viel der Mühe zu sein. Kaum jemand regt sich auf. Doch genießen wird wohl kaum jemand dieses Trauerspiel.
So führt die Achtlosigkeit einiger (oder vieler?) uns allen vor Augen, wie wichtig Müllvermeidung wäre. Wieviel Überproduktion wir betreiben und unsere Umwelt gering achten. Eine alltäglich gewordene Mahnung.
Zugleich frage ich mich, ob die Natur auf diese Weise wohl eine Aufbereitung, Verarbeitung des Mülls leichter fällt, als in geballten Deponien?
Ich habe keine Ahnung. Denke, dass dabei an allen Orten potentielle Gefahren für Vögel, Wild- und Haustiere entstehen. Tiere können die Dinge verschlucken, sich mit Giften vollstopfen, in Ösen verfangen und an scharfen kannten verletzen.
Traurigkeit breitet sich in mir aus.

21. Januar

Die 25.ste Anthologie mit einem Beitrag von mir ist in meinen Händen gelandet.

12. Januar

Wie passen wir uns immer wieder an sich wandelnde Umstände an?
Die Fähigkeit, lieb gewonnene Strukturen so stabil beizubehalten, dass sie zuverlässig sind, aber zu verändern, wenn erforderlich, gehört zu ganz wichtigen Faktoren im Leben.
Offensichtlich ist dies für einzelne in gewisser Weise einfacher als für Kollektive.
Je nachdem, welche Anpassung gebraucht wird.

11. Januar

Jeder neue Tag bietet die Chance, etwas Neues zu erzählen.
Wie oft nutzen wir sie, um wirklich etwas, das zuvor noch nie gedacht wurde, auszudrücken?
Wie geht das überhaupt, das Unbekannte in Worte zu fassen?
Und was entsteht dadurch? Neue Strukturen, Ideen, Möglichkeiten ...
Sprache gibt auch einen Rahmen, in dem wir denken. Und damit eine Grenze des (uns derzeit) Möglichen.
Eine neue Sprache, etwas Vorsprachliches - und unser Radius, unser Horizont erweitert sich.

9. Januar

Schade, dass Krawall machende Menschen den Radius des Möglichen für die Gemeinschaft, für alle einschränken.
Solange mit Gewalt individuell oder kollektiv gerechnet werden muss, bleibt die Möglichkeit zur Entfaltung höherer Gaben kleiner, als sie eigentlich sein müsste. Das Schöne, Zarte, Verletzliche, Leise wird übertönt vom Lauten, Schrillen, Schrecklichen. Schade. Wirklich schade, was uns allen dadurch entgeht!

8. Januar

Großzügigkeit macht sich bezahlt: Über Verschenk-Aktionen bin ich jetzt in kurzer Zeit mit netten Menschen in Kontakt gekommen, die sich ebenfalls freigebig und freundlich gezeigt haben. Interessante Plauderei, neue Erkenntnisse und Lächeln inklusive. Das macht Lust auf mehr.
In meinem Kopf dreht sich bereits der “was wäre, wenn mehr Menschen sich so verhalten”-Gedankenkreisel. Mein Hauptmotiv beim Verschenken, auch kleiner Dinge, ist, sie möglichst im Nutzungskreislauf zu erhalten und jemand zu finden, der/die sich freut. Im Grunde macht es auch das Trennen von manchen Dingen leichter, wenn man weiß, dass jemand anderes sie wirklich haben will oder gebrauchen kann. Das bringt noch einmal Gewinn beim Befreien von Dingen, die sonst nur Platz einnehmen.
Also, was wäre wenn mehr Menschen wertschätzend mit ihren Sachen umgehen und sich um ihre weitere Verwendung kümmern, wenn sie sie nicht mehr brauchen oder haben wollen? Was macht das für einen Unterschied im zwischenmenschlichen Klima? Und für die Umwelt?

7. Januar

Immer wieder erschreckend: Wieviele Daten, Infos über Computer, andere Geräte, ihre Standorte, Nutzung, angeschauten Inhalte, Dauer der Internetnutzung, Nähe zu anderen Geräten ... im Internet gesammelt, gespeichert, verknüpft, verarbeitet werden. Da kann man locker mal einen Tag damit verbringen, die ganzen Daten-Sammeleien einer einzigen Website zu lesen. Und erfährt, gegen welche Sammlungen und Speicherungen man sich nicht einmal durch Ablehnung wehren kann. Motto: Lass dich ausforschen oder verzichte. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass auch alle Nachbarn, Menschen in der Stadt, im Land, auf allen Kontinenten entsprechend mit ihrem Verhalten und ihren Inhalten massenhaft bespitzelt werden - dann graut’s einem. Solange man noch sensibel genug dafür ist.

Nebeneffekt: Wieviel Speicherplatz, Rechenleistung = Strom wird dafür ausgegeben? Umweltschutz, nein danke? ... nur mal so als Anstoß, über einen Neben-Effekt nachzudenken.

6. Januar

Frieden - wie schließen wir mit uns, also unserer Vergangenheit und unserem jetzigen So-Sein, Frieden?
Wie können wir unser Bewusstsein im Frieden verankern, so dass wir ihn nach außen tragen - in jedem Moment unseres Seins?

5. Januar

Erst im Rückblick erkennen wir, wie wir waren.

 

 

nur heute