Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen mehrfach pro Woche Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag. Banales und Philosophisches hat hier Raum.

29. Juni

Was ist das für ein Land, das einen Menschen bestraft, der Menschen in Notlage hilft, bestrafen will?
Wie würde die internationale Gemeinschaft reagieren, wenn ein nicht-europäisches Land so handelt?
Wie kann es sein, dass Menschen Menschen ersaufen lassen, obwohl sie gerettet werden können?

28. Juni

Sonne satt. Wasser - ist das Hauptthema: Trinkwasser. Wasser für den Garten. Kein Regenwasser.
Menschen, die auf dem Wasser sind und nicht an Land dürfen.
Menschen, die an Land sind, aber deren Grundwasser versiegt.
Wetter oder Klimawandel?
Eine Frage!?

22. Juni

Wie geht es, den Umgang miteinander in dieser Gesellschaft, auf dieser Erde in eine Richtung zu bringen, die dem Erhalt der Lebensgrundlage für alle dient. Wie können wir zu einer Kommunikation finden, auf Grundlage von Mitgefühl?

10. Juni

Wie wird die Welt in Zukunft aussehen? Ob es üblich wird, Eisberge von den Polen über die Meere zu schleppen, um andernorts genug Trinkwasser zu haben? Oder werden Nationen versuchen, das Eisland für sich zu beanspruchen? Wird es Siedler geben, die die Eismassen günstig aufkaufen? Wird die internationale Erdengemeinschaft das zulassen? Überhaupt - wie ist das: Sind Spekulationskäufe zulässig - oder widersprechen sie grundlegender menschlicher Ethik? Dürfen Spekulanten enteignet werden, weil sie der Sozialpflichtigkeit von Eigentum nicht gerecht werden?

Die Antworten können einander widersprechen. Sicher ist, dass wir als Weltengemeinschaft gut täten, alle am Thema Klimawandel zu arbeiten.

7. Juni

Geld ist der Glaube der Menschen an Geld.

Das ist wichtig zu verstehen: Erst durch diesen Glauben wird es zu einem Machtinstrument. Nur weil Menschen glauben, Geld zu brauchen - sei es zum Überleben oder um ein angenehmes Leben zu führen - geben sie Geld eine Bedeutung.
Doch das Bedürfnis nach Machtausübung, Gier und viele mehr sind Ausdruck von Mangel, von Angst.
Viel Geld haben ist nicht cool. Es macht nicht mächtig. Es ist überhaupt nichts besonderes:
Außer durch die Bedeutungszuschreibung, die wir kollektiv vornehmen.

Was, wenn wir damit aufhören?
Welche besseren, weil gerechteren oder Bedarfs gerechteren, Systemen und Möglichkeiten würde ein Umdenken die Tür öffnen?

Ein Gedankenexperiment: Wenn jede*r so viel arbeitet und das, was er/sie möchte, und frei in der Freizeitgestaltung ist, was würde Geld dann noch bedeuten?

Seit John Rawls wird in der Gerechtigkeitstheorie diskutiert, wie Menschen, die nicht wissen, welche gesellschaftliche Position sie einnehmen werden, materielle Güter verteilen würden.
Wie sähe diese Entscheidung hinter “einem Schleier des Nichtwissens” (Ausdruck von Rawls - “veil of ignorance”) dann aus? Was würde noch berücksichtigt werden: Sicherheit, Liebe, Freunde, Handlungsmöglichkeiten ...?

Anderes Gedankenexperiment: Wenn uns Maschinen alle Arbeit abnehmen würden, die kein Mensch machen will, was würde dann jede*r haben - tun - wollen? Wie sähe unsere Gesellschaft dann aus?

31. Mai

Erstaunlich: Das Spannungsfeld, in dem sich die Menschen des Internetzeitalters bewegen - zwischen Verbindungen rund um die Welt, allgegenwärtiger Selfies und ständiger Statusmeldungen auf der einen Seite und Angst vor Sichtbarkeit, sich zeigen und Bindungslosigkeit auf der anderen. Oder auch wieder nicht erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten noch nie so groß waren wie heute, aber auch die Unverbindlichkeit und Beliebigkeit zunimmt, je weiter wir ausweichen können auf immer neue Beziehungen. Gleichzeitig machen die Möglichkeiten eine Auswahl schwierig, es gibt einen Zug, mitzumischen in dieser allgegenwärtigen Maschinerie, die Leben in Einsen und Nullen zerlegt, um die Informationen überall zu machen. Ein sich selbst beschleunigendes Drehmoment, in dem der einzelne untergeht und nur mit noch mehr Daten dabei bleiben kann, nicht in scheinbare Vergessenheit gerät. Denn hier wird nichts vergessen. Daten, die längst gelöscht geglaubt, tauchen wieder auf, sind nicht auf Null zu setzen.

27. Mai

Was uns wirklich am Herzen liegt, macht uns stark, engagiert und wach, wenn wir uns damit beschäftigen oder dafür einsetzen.

26. Mai

Eine Vision für das Haus der Zukunft: Floatende Glaskapseln, mit mehreren Zimmern, die Stürmen und Wellen trotzen, steuerbar sind und aneinander andocken können. Vielleicht sogar ein Stück weit über Land fahren oder schweben. Aber das ist Zukunftsmusik. Zunächst einmal brauchen wir das schwimmende Heim, Basisausstattung. Zur Rettung vor Überflutungen und untergehendem Land, wie sie in den Jahren bei ungebremstem Klimawandel zu erwarten sind. Es macht weltweit mobil und Umzüge leichter als je zuvor. Das erleichtert es, unbewohnbar werdenden Landstrichen auszuweichen. Außerdem werden wir so sehr beweglich im Zusammenschluss zu immer neuen Dörfern und Städten. Bei Geburt könnten schon die ersten Gelder für den Erwerb einer eigenen Wohnkapsel angelegt werden, um wirklich jedem die Finanzierung zu ermöglichen.

24. Mai

Manche Dinge sind so komplex, dass wir sie nicht im Voraus erfassen können. Auch die sorgfältigste Evaluierung oder Erprobung kann nicht alle Eventualitäten ausschließen.

Eine komplette Neustrukturierung eines Systems wie der Einkommensverteilung gehört dazu. Welche Auswirkungen sie tatsächlich haben wird, kann niemand vorhersehen. Für begrenzte Teilbereiche kann sich aber eine Untersuchung lohnen, ob mit bestimmten negativen Konsequenzen zu rechnen ist. In diesem Sinne lassen sich einige Risiken abklopfen.

Aber egal, wieviele Testläufe simuliert wurden: Letztlich ist der erste eigene Sprung nicht ersetzbar.

Da unsere bisherigen Methoden nicht dafür ausgelegt sind, kann eine komplette neue Denkweise zu guten Ergebnissen führen: Etwa eine Gruppe von integren, intelligenten und intuitiven Menschen, die sich auf eine Ausformung der angestrebten Neuerung einigen muss. Hierbei ist es Aufgabe der kognitiven Fähigkeiten, Schwierigkeiten im Vorfeld auszumachen und Schwächen aufzuzeigen. Aufgabe der hoch ausgeprägten Intuition ist es, den richtigen Weg zu weisen - in Unkenntnis der Folgen.

Auf die Ausprägung einer solchen Intuition können wir nicht verzichten.

Da wir es mit neuen Umständen zu tun haben, die wir meistern müssen, braucht es eine Kultivierung von Entscheidungen und Leben im Unbekannten. Sich auf das Unbekannte einzulassen, ist eine Fähigkeit der Intuition.

20. Mai

Tatsächlich staunte ich neulich nicht schlecht, als ich ein Anliegen aus feministischer Ecke zum ersten Mal hörte: Um die gender gap in Sachen Geldverdienen und Arbeiten zu schließen, müssten Frauen mehr in Arbeit gebracht werden. Wessen Interessen werden eigentlich verfolgt, wenn eine Ideologie zu Regelungen greift, die Freiheit einschränken? Zwang ist kein adäquates Mittel, persönliche Ideale auf gesellschaftlicher Ebene durchzusetzen.
In den 80ern riefen Frauen nach einem Wehrdienst für Frauen. Damals habe ich den Kopf geschüttelt: Warum eine Pflicht im Namen von Gleichheit herbei wünschen? Warum die zwingen, die aus sehr guten Gründen keinen Wehrdienst absolvieren wollen.
Nun die neue Stilblüte: Elternzeit-Verteilung regeln, damit sich nicht nur Frauen um ihren Nachwuchs kümmern, statt Karriere zu machen. Wieviele Menschen sind denn in Positionen, die keine Pause vertragen? Und wer kann schwören, dass das das Beste für das Kind und die Eltern ist? Wer darf sich Anmaßen, die Entscheidung der Eltern zu beeinflussen?
Alles, was die Freiheit im Privatleben beeinträchtigt, ist von staatlicher Seite zu unterlassen.
Eine Rechtfertigung zur Zwangsgestaltung von Familien gibt es nicht. Jede/r hat ein Recht auf die Verwirklichung der eigenen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse (soweit niemand verletzt wird).

11. Mai

Gemeinsam. Zeit und Raum nehmen und geben. Fühlen, spüren, verkörpern. Verstehen. Zulassen. Zuhören. Da sein. Erinnerungen kommen und gehen. Raum für Neues.

8. Mai

Manchmal schützen wir uns - vor allem in der Kindheit - vor unangenehmem Kontakt wie Zurechtweisungen und Vorwürfen, indem wir uns in uns zurückziehen. Das kann ganz wörtlich in unserem Körper geschehen und dort Spuren hinterlassen. Einst, als wir im Außen uns weder wehren noch ausweichen konnten, war dies sehr sinnvoll. Doch oft behalten wir die Gewohnheit bei - und lassen uns so ein wichtiges Erleben entgehen: das Miteinander. Immer, wenn uns solches Verhalten an uns auffällt, sollten wir schlicht und still zurück in den Kontakt gehen, unseren inneren Platz ganz ausfüllen und fühlen. Neue Lebendigkeit entsteht in uns und um uns.

7. Mai

Wir Erwachsenen müssen uns Räume schaffen, in denen wir einfach nur sein können - Tun um zu tun, ohne weiteres Ziel dahinter. Dieses freie, spielerische Sein, ohne Zweck, ist ein wichtiges Lebenselixier.

5. Mai

Handy-Streik - für ein Leben, das Leben schont. Atmen, sehen, fühlen, spüren, sprechen, hören, riechen, sein. Hier. Jetzt. Miteinander. Erleben. Handy-Fasten. Oder wenigstens weglegen, ausstellen, im Gespräch mit anderen. Wem das schwer fällt, hat allen Grund es zu tun. Wer das nicht versteht, sollte es ausprobieren. Um es zu verstehen.

4. Mai

Delfin in Kiel!

30. April

Wenn alter Schmerz, der früher zu stark war, um ihn zu fühlen, ins Bewusstsein tritt und gespürt wird, entstehen Bewegung und neuer Raum. So wird die Fähigkeit zu fühlen und zu spüren erweitert. Der andere Weg ist, sich einzustimmen aufs Höhere. Auch dadurch wird die innere Kapazität erweitert.

29. April

Nicht alles schlucken, Courage zeigen und den Mund aufmachen, abweichende Meinungen äußern (dürfen) - das sind Werte, die eine breite Basis teilt. Aber wie sieht es damit im konkreten Fall aus, wenn jemand eine abweichende Meinung zu dem hat, was du machst, magst, zu deiner Organisation, deinem Kreis ...? Ist sie dann immer noch willkommen, die Kritik, die Courage?

28. April

Über jedes einzelne verkaufte Buch freue ich mich: Und dann das große Rätselraten - wer war der Käufer oder die Käuferin? Am liebsten würde ich die Geschichten der LeserInnen erfahren, warum sie das buch gekauft haben, wie sie darauf aufmerksam wurden - und wie es ihnen gefallen hat. Ob sie es weiter verschenken. Was mit dem Buch passiert.

24. April

Aotearoa - Land der Natur und des Friedens. So war es für mich. Nun muss ich lesen: Drängende Wasserverschmutzung. Bedrohung der endemischen Delfinart. Viele Arten bereits ausgerottet. Wälder gerodet. - Ich könnte heulen. Ich habe geheult. Nun mischt sich ein Hoffnungsfunken ins Entsetzen: Immerhin beginnt die neuseeländische Regierung mit einer Bestandsaufnahme und nimmt Klimaschutz ernst. Ein Anfang.
Hoffentlich zieht die restliche Welt mit!

4. April

Geburtsstreik, Kinderfreiheit als Beitrag zum Klimaschutz, Kindern nicht die Belastung eines Lebens auf einer Erde mit gravierenden Umweltschäden zumuten wollen: Diese Themen werden immer lauter diskutiert und bewegen immer mehr Menschen.

Neu ist diese Diskussion nicht. Ich habe sie bereits in den 80ern und 90ern geführt. Auch damals war ich nicht die erste. Der Unterschied besteht in dem Umfeld: Für mich war es ein Thema mit Partner, Familie, Freunden - privat eben. Auf die Idee, die Debatte öffentlich zu machen, wäre ich nicht gekommen. Das ist das Neue. Jetzt.

Das ist es, was sie zu einer Bewegung macht, die Wirkung zeigen kann.

Da ich nun keine Kinder mehr bekommen kann, möchte ich dazu aus eigener Erfahrung anmerken: Ich verstehe die Positionen der Kinderfreiheit durch und durch. Und habe sie gelebt. Dennoch oder deswegen kommt bei mir Traurigkeit auf, wenn ich mitbekomme, dass junge Frauen sich sterilisieren lassen, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Allen Respekt für die persönliche Entscheidung, keine Kinder zu bekommen. Vor allem ein wichtiger Beitrag, um zu zeigen, dass kinderlos nicht dasselbe ist wie Kinderfeindlichkeit. Aber die Endgültigkeit einer Sterilisation verwehrt eine spätere neue Entscheidung. Ob das wirklich eine gute Aktion ist, wage ich zu bezweifeln. Ohne sie verhindern zu wollen. Denn auch das ist persönliche Entscheidung, die niemand für eine oder einen anderen treffen kann.

Es bleibt die Hoffnung auf eine Welt, in der alle Kinder eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

3. April

Ich wünsche mir einen neuen Umgang der Menschen miteinander: Zurück zur Sachlichkeit. Sachlich bedeutet nicht herzlos, gefühllos, kalt. Sachlich schließt Emotionen nicht aus. Sachlich bedeutet: Inhaltlicher Austausch. Argumente. Es bedeutet einen Schritt des Erwachsenen Umgangs miteinander pflegen.

Die neue Sachlichkeit - ein Herzensprojekt. Eine Notwendigkeit.

In sozialen Medien: Mehr Respekt vor der Würde eines und einer jeden.

In Medien/Journalismus: Weg von Übertreibungen. Nicht jede Mücke ist ein Elefant. Mücken sind Mücken - Elefanten sind Elefanten. Aufbauschen für Auflage ist das Gegenteil des Informationsauftrags der Medien. Sagen, was ist. Nicht mehr, nicht weniger. In Kommentaren auch gerne die Meinung. Mit allen Empfindungen und Gefühlen. Auch die sind Tatsachen, innere Tatsachen. Aber nicht jedes Herzklopfen ist Angst. Nicht jede erhobene Stimme ein Wutausbruch.

Vorurteile und Wut nicht schüren. Sondern vermitteln zwischen Parteien. Zuhören und berichten. Der Wahrheit verpflichtet, der Möglichkeit des Bürgers zur Meinungsbildung. Nicht der Auflage, nicht der Klickzahl. Das ist es, wofür die Pressefreiheit da ist.

Information liefern. Nicht Emotion erschaffen. Aufklären, nicht anklagen. Das ist der Auftrag der Presse.

Ich wünsche mir sehr, dass dies (wieder und weiter) Einzug hält in den Köpfen der Journalisten. Das sie danach handeln. Eine hohe Ethik gehört unabdingbar zu dem Beruf dazu! Ihr gemäß zu handeln, ist Bestandteil des öffentlichen Auftrags der Presse. Es zu tun, ist Vorbildfunktion für die Gesellschaft. Sie ist wesentlicher Bestandteil einer Kultur, die den Boden schafft für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit.

20. März

Zugehörigkeit gibt es auf viele Arten. Wir alle sind Teil der Menschheit. Wir gehören Gruppen, Nationen, Familien an. Doch das, was erst glücklich macht, ist zuverlässige, beständige Zugehörigkeit zu Menschen, für die wir nicht als Teil von etwas zählen, sondern als das ganze, konkrete  Individuum, das wir sind.

18. März

Manchmal ist es schwierig zu sagen, was richtig ist. Vor allem, wenn man dazu neigt, alle verstehen zu können.

Auf jeden Fall ist es wichtig, gewaltfrei zu bleiben und sachliche Lösungen zu finden, die für alle am besten sind.

Alle. Das schließt die Menschen ein, die Tiere, die Pflanzen, die zeitgenössischen wie die kommenden.

17. März

Wenn wir uns umwenden, dem zu, was entstehen will, und es zulassen, kann sich viel verändern. Mehr flow, mehr Vertrauen, mehr Leichtigkeit.

15. März

Wir brauchen dringend tiefgreifenden Wandel, im Bewusstsein, im Handeln. Was sollen künftige Generationen fragen? Warum wir nur geredet und nicht gehandelt haben? Manche Veränderungen müssen in Gang gesetzt werden, ohne mit Studien zu Tode studiert zu werden. Etwas in einen Ausschuss geben, eine Denkfabrik einrichten, wissenschaftliche Studien machen - das sind Instrumente, die leider auch missbraucht werden können, um gute Ansätze aufs Abstellgleis zu schieben.

Es gibt ausreichend Studien über den positiven Einfluss des Meditierens. Für sie selbst und für ihr Umfeld.
Es gibt ausreichend Studien, dass einige Berufe sozial- und umweltschädlich sind.
Es wäre eine weitaus bessere Bilanz für den Organismus Mensch, wenn die schädlichen Berufe schlicht abgeschafft werden. Und das nützliche dafür gesellschaftlich anerkannt wird. In diesem Sinne:

Ich plädiere für die Einführung von geistigem Heilen im öffentlichen Gesundheitswesen. Parallel zur Schulmedizin. Es schließt eine bestmögliche Teilhabe aller an Mitteln, Workshops, Therapien ein, die ihrer ernsthaften persönlichen Entwicklung dienen. Persönlichkeitsentwicklung ist Dienst an der Gemeinschaft. Darüberhinaus eröffnet sich durch eine Einbeziehung geistigen Heilens eine Win-Win-Situation: Weniger Medikamente bedeuten weniger schädliche Substanzen, die in den Wasserkreislauf gelangen. Weniger Kosten für die Träger der Gesundheitskosten. Weniger Überlastung für das klinische Fachpersonal.
Ich plädiere für die Einrichtung von weltweit vernetzten Meditations-Zentren inkl. einer Rund-um-die-Uhr-Meditation weltweit durch eine relevante Anzahl Menschen. Dies ist ein Dienst an allen und verdient daher die Unterstützung aller.
Ich plädiere für eine Öffnung der gesetzlichen Regelungen, so dass bürokratielos, bedingungslos eine wirtschaftliche experimentelle Betätigung im Bagatellbereich (bis zu 1000 Euro monatlich Gewinn) möglich ist, soweit keine Gefahr von den Experimenten ausgeht. Dies ermöglicht Menschen aller Alterstufen herauszufinden, ob sie sich beruflich umorientieren und/oder selbstständig machen wollen.

1. März

Ich habe das Wort bi-romantisch kennengelernt. Und finde, dass es sehr schön etwas ausdrückt, das neue Türen öffnet und aus Konzepten heraus hilft: Weg von einer (ohnehin nur einige Jahrhunderte alten) Vorstellung, so oder so sexuell orientiert sein zu müssen. Hin zum Wahrnehmen von dem, was wir wirklich fühlen. So, wie eine Frau nicht mit jedem Mann in die Kiste will, nur weil sie auf Männer steht, kann ein Tonfall, ein optischer Reiz, eine Haltung ... oder anderes ... erotisch oder einfach nur angenehm wirken, egal, von welchem Geschlecht die Person ist. Und ohne, dass dies gleich bedeutet, sexuell etwas zu wollen, so oder so gepolt zu sein. Vielleicht ist eine Berührung angenehm, carpe diem, vielleicht weckt jemand romantische Liebe - und vielleicht mit, vielleicht aber auch ohne weitere Ambitionen. Wieso also sollen wir uns in eine Kategorie einsortieren? Warum nicht einfach beobachten, wie wir uns mit welcher Person fühlen? Moment für Moment, uns überraschen lassen, von uns selbst, von anderen, vom Leben.

28. Februar

Leiden zu sehen und nichts tun können, ist unerträglich.

25. Februar

Wieviel Zugeständnisse machen wir, um Harmonie zu erhalten? Und wieviel erlauben wir uns, das auszusprechen, was für uns wahr ist, auch wenn wir damit unbequem sind?

19. Februar

Auf die Bienen! Mich freut das Engagement der Bayrischen Bürger für die Insekten ganz besonders.

16. Februar

Sein oder Surfen - das ist die moderne Frage.

13. Februar

Zwei Tage ohne Internet, unfreiwillig. Ich wusste gar nicht, wie viel mein Leben mit dem Netz verknüpft ist.

9. Februar

Meditation hat einen Effekt. Auf die Umwelt. Ist es da nicht eine besonders wichtige Fähigkeit, mit einem Teil unseres Bewusstseins immer im Frieden, der Stille, dem Raum verankert zu sein?

8. Februar

Indem wir tief lauschen lernen, mit allen Zellen, betreten wir eine neue Ära.

6. Februar

Um die Vorteile von etwas schätzen zu können, muss man manchmal darüber hinaus wachsen.

4. Februar

Manchmal komme ich mir vor wie ein Murmeltier, das wesentliche Entwicklungen in der Welt verschlafen hat: Dann wünsche ich mir, mehr am Puls der Zeit zu sein und aktiver teilzunehmen.

26. Januar

Ich verstehe die Welt und die Menschen in manchem nicht:
Mehr als eine Milliarde zusätzlich zur geplanten Ausgabe soll ein Kriegsschiff kosten. Also ein Gerät zum Töten von Menschen. Aber eine Hilfe für schiffbrüchige Flüchtlinge ist nicht möglich?
300 Millionen wurden alleine für externe Berater einer nicht mehr zu rettenden Bank ausgegeben. Aber ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, das nur knapp über dem Hartz IV Satz liegt, soll nicht bezahlbar sein? (Obwohl eine Menge Personalkosten wegfallen würden, wenn einfach auf Kontrollen etc verzichtet würde.)

22. Januar

Wieviele Menschen wissen, wie sehr sie ihre Energie selbst beeinflussen? Beobachte einmal, was geschieht, wenn du dich mit Beschäftigungen aufhältst, die gerade nicht dran sind, statt das zu tun, was am wichtigsten ist. Stärkt dich das oder schwächt es? beobachte, wie es dir geht, wenn du negativ über andere sprichst. Fühlst du dich dabei besser - oder machst du dich damit selbst klein? Und wie geht es dir, wenn du tust, was du zu tun hast - wenn du wahrheitsgemäß sprichst - wenn du deinem Empfinden treu bleibst?

18. Januar

Erstaunlich eigentlich: Die Wissenschaft hinkt den Entdeckungen von Phänomenen hinterher. Ihre Theorien sind nur so gut, wie ihre Möglichkeiten, bereits vorhandenes zu beweisen. Mit anderen Worten: Sie ist gleichzeitig abhängig von der Zeit und von der Vergangenheit. Und diese Abhängigkeit ist doch das, woran so viele Menschen in der westlichen Welt glauben. Lassen sie den Platz des Unvergänglichen, Unabhängigen, Umfassenden einnehmen, das aus dem Sichtfeld von zu vielen verloren gegangen ist.

17. Januar

Die Würde der Erde ist unantastbar.
Die Würde aller Wesen ist unantastbar.
Das gilt für Menschen ebenso wie für Tiere und Pflanzen.

So wünsche ich mir den ersten Artikel in allen Verfassungen.
Schade, dass so vielen Menschen der Sinn für Wert und Würde von Tier und Natur abhanden gekommen ist.
Vielleicht fehlt ihnen ihr Selbstwertgefühl?

16. Januar

Stell dir vor, ein Monster greift dich an. Du hast Angst, doch du schaust es an: Oh! Es ist nur ein verletzter Welpe. Kannst du ihm helfen? Zuerst prüfe, ob er Tollwut hat - dann kommt Hilfe zu spät.

So ist es mit Menschen, die um sich beißen: Sie reagieren aus einer Wunde heraus. Aber sie müssen willens zur Heilung sein, sonst ist Hilfe nicht möglich.

15. Januar

Mehr kann ein Mensch nicht sein als eine große Bereicherung für die Menschen, deren Leben er berührt. Als eine Hoffnung, Inspiration und Quelle zu sich selbst zu finden für alle, denen er begegnet. So können wir nichts besseres werden als die beste, liebevollste Version unserer Selbst.

14. Januar

Unangenehme Wahrheiten ansehen, aussprechen, annehmen - ein wirklicher Freundschaftsdienst.
Ein neues Wir - wo ist es mehr als eine Idee? Wo wird es verkörpert?
Ein neues Wir fängt hier an, bei mir, bei dir - und jede/r trägt Verantwortung, sich einzubringen und zu entwickeln, sich für andere zu engagieren.
Doch geben ist erst geben, wenn es geschieht, weil der Gebende es will. Sonst erzeugt es Schieflagen und backlash.

12. Januar

Anerkennung - ja, unser Denken - wird beherrscht von der Idee, Arbeiten wäre das Wichtigste, zur Selbstverwirklichung und als Lebensinhalt. Doch diese Verknüpfung muss nicht sein. Sie ist reine Gewohnheit geworden. Wenn wir unseren Selbstwert an unsere Arbeitsleistung knüpfen, werden wir nicht unbedingt glücklich. Vor allem, wenn wir etwas arbeiten, das nicht unserer Seele entspricht. Wirklich eine neue Ausrichtung - individuell und gesellschaftlich - bekommen wir dadurch, dass wir diese Verbindung hinterfragen. Dass wir nicht mehr als erstes fragen “was machst du so”, wenn wir jemanden kennenlernen, und damit meinen, “wie verdienst du dein Geld”. Diese Verknüpfung aufzubrechen kann ein bedingungsloses Grundeinkommen helfen. Es setzt allerdings mündige, selbstverantwortliche Teilnehmer voraus, die bereit sind, ihr Leben selbstständig und verantwortlich zu gestalten. Es sollte eine Brücke sein, um das zu tun oder zu lernen, was uns wirklich entspricht. Aus Tretmühlen auszusteigen, die uns, der Umwelt, den nachfolgenden Generationen und damit der Gesellschaft schaden. Eine Brücke, um eine neue Lebensweise für alle zu ermöglichen. Um Machtverhältnisse, die ungesund sind, zu beseitigen. Damit wäre es ein Beitrag zu einem neuen Bewusstsein. Es setzt aber Engagement und Initiative voraus. Diese ethische Selbstverpflichtung sollte betont werden, wenn von bedingungslosem Grundeinkommen die Rede ist.

10. Januar

Die Welt ist voll von gut gemeinten Absichten und Taten - die auf einem Missverständnis beruhen: Eltern, die ihren Kindern ermöglichen wollen, was sie selbst nicht hatten. Ohne Rücksicht auf das, was die Kinder wollen und brauchen. Die Empfänger solcher Zuwendung stecken fest in der Zwickmühle erwarteter Dankbarkeit und eigenem Interesse. Hieraus entsteht eine Menge - vermeidbares - Leid.

6. Januar

Gestern saß ich in der Sonne und dachte, dass ich eines Tages ohne Brille sehen kann. Heute spritzte mir ‘mein’ Hund eine Menge von der Ohren-Reinigungsflüssigkeit ins Gesicht, als ich seine Ohren reinigen wollte ... es schmeckt scheußlich - aber wie froh war ich, dass meine Brille meine Augen geschützt hat!

1. Januar

Viel Freude, nährende Beziehungen und Wärme im Herzen wünsche ich im Neuen Jahr!

 

 

nur heute