Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag.
Banales und Philosophisches hat hier Raum.

20. November

Windkraft-Debatte: Sollen Windräder näher als 1000 Meter an kleinen Gruppen von Häusern stehen dürfen?
Die Frage erhitzt die Gemüter. Mal wieder werden Schuldvorwürfe erhoben und mit dem Finger gezeigt.
So lässt sich keine Lösung finden.
Können wir es schaffen, Ruhe zu bewahren, und den verschiedenen Positionen wirklich zuhören?
Ja, wir brauchen alternativen Strom.
Nein, Windräder sind nicht die beste aller Lösungen.
Sie sind - vermutlich - besser als Kohle oder Atomkraftwerke.
Dennoch haben sie negative Begleiterscheinungen.
Über deren genaue Ausmaße weiß man bisher nicht wirklich etwas.
Auf jeden Fall lässt sich schon einmal feststellen, dass sie Lärm erzeugen.
Lärm, auf denen Menschen vermutlich unterschiedlich sensibel reagieren.
Ich würde vorschlagen, Wohnungen etc zu tauschen: Befürworter nahe ran, die anderen können deren frei werdende Wohnungen oder Häuser im Ausgleich beziehen.
Tatsächlich können wir heute nichts dazu sagen, wie sich die Windenergie verändern wird.
Werden in zehn bis 20 Jahren Anlagen gebaut, die mehr oder weniger Geräusche von sich geben?
Soll dann Bestandsschutz gelten, wenn sich die Emissionen der Anlagen zum Nachteil der nächsten Bewohner verändert?
Oder wären die Betreiber bereit, das Risiko zu tragen, dass sie ggf keine Aufrüstung ihrer Anlagen vornehmen dürfen?
Sind sie bereit, Ausgleich herzustellen: Also zB Häuser-Tausch. Oder/und in Form von Gewinnbeteiligung?
Was, wenn wir kein allgemeines Verbot einer Nähe unter 1000 Meter errichten, sondern eine Pflicht zum einvernehmlichen Ausgleich im Einzelfall?
Hier sind einige neue Gedanken und Vorschläge.
Welche bieten die Betreiber von Windkraftanlagen an?

18. November

Land an Investoren zu verkaufen, denen es ums “Geld machen” geht, statt ums Gemeinwohl, ist unverantwortlich. Entsprechend sollten Gesetze verhindern, dass Spekulationen mit Grundstücken möglich ist. Solche Gewinne sollten zu 100 Prozent abgeschöpft werden. Auch die Verteuerung von Grundstücken, die sich viele nicht mehr leisten können, sollte abgefedert werden.

Bei diesen Gedanken handelt es sich lediglich um eine Konkretisierung der Grundrechte in unserer Verfassung: Dort ist in Art. 14 die Gemeinwohl-Bindung von Eigentum verankert.

17. November

Patient Ostsee: Werden wir sie retten?

16. November

Wirtschaft ist dazu da, den Menschen zu dienen.
Nicht der Mensch, um die Wirtschaft voran zu bringen.

15. November

happiness for sale?
Nein?
Dann vielleicht Freundschaft? Oder Liebe?
Auch nicht?
Warum dann verbringen so viele Menschen so viel ihrer Lebenszeit mit Shoppen?

14. November

Umstellung auf Elektroautos?
Der wirklich umweltfreundliche Weg ist, die vorhandenen Autos länger zu fahren und auf Neuanschaffungen und Produktion (!) zu verzichten!

13. November

Wir können uns wirtschaftliches Wachstum bald nicht mehr leisten.
Mit Ausnahme in den Bereichen, die umwelt- und menschenfreundlich sind.

12. November

Zuhören ist die neue Fähigkeit, die es zu entwickeln gilt.
Improvisieren, Emphatie, Nicht-Wissen - lauter Qualitäten, die ein umfassenderes, qualifiziertes Zuhören mit mehr als dem Verstand erfordern. Sie alle sind Schlüssel für ein Gelingen der Krisenbewältigung.

Trotz globaler Herausforderungen setzen sie voraus, dass nicht aus Angst heraus gelebt wird. In Angst sind alle Wahrnehmungen getrübt. Allerdings sind auch weder ein Abspalten noch Unterdrücken von Angst brauchbare Alternativen. Vielmehr geht es darum, sich von der Angst nicht hinreißen zu lassen, weder zu Entscheidungen noch Handlungen. Stattdessen ist ein Bewusstseinsstand zu entwickeln, in dem Angst zwar vorkommen darf, aber bewusst wahrgenommen wird, ohne zum Grundgefühl oder zur heimlichen Triebfeder zu werden.

11. November

Auch ererbtes Geld ist Geld, das schon versteuert wurde. Nämlich vom Erblasser als Einkommen.
Wieso sollten Eltern, die möchten, dass es ihren Kindern, Enkeln oder anderen nahestehenden Menschen gut geht oder sie abgesichert werden, dieses Ziel nicht verfolgen dürfen? Mit welchem Recht will der Staat in diesen Fällen abkassieren? Ob Kauf teurer Dinge bzw sonstiges Ausgeben - oder zielgerichtete Unterstützung von bestimmten Menschen oder Personenkreisen: Was ist ethisch wertvoller?

10. November

Seltsames Verhältnis zu Sparen und Schulden: Schulden machen wird in der Regel belohnt, sparen abgestraft.
Wenn jemand sich ein tolles Auto kauft, das er sich eigentlich nicht leisten kann, und dafür einen Kredit aufnimmt, wälzt er das Zahlungsrisiko auf andere ab. Bei Zahlungsunfähigkeit droht schlimmstenfalls private Insolvenz. Dann gilt er aber als bedürftig und bekommt staatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt.
Wenn jemand sich ein tolles Auto leisten will, das er sich eigentlich nicht leisten kann, und das Geld erst zusammen spart, um es dann zu kaufen, trägt er das Risiko selbst. ZB von Inflation und Nichterreichen seines Zieles. Vom Staat wird er abgestraft: Das Geld wird voll angerechnet, wenn es um die Berechnung von Sozialleistungen geht. Wäre es als Kreditaufnahme für eine Wohnung verwendet worden, würde es allerdings nicht angerechnet.
An sich ist es verantwortlich, sich nur das zu leisten, was man sich leisten kann. Und sonst eben erst anzusparen und dann das Geld auszugeben..
Entsprechend sollten die Verhaltensweisen auch angesehen und behandelt werden.
Ein Bestrafen von Sparverhalten etwa durch Besteuerung von sog. Vermögen, ist daher ungerecht.

8. November

Als Kind habe ich nicht verstanden, warum Menschen Tiere quälen.
Als Erwachsene verstehe ich es auch nicht.
Fühlende Wesen quälen, ist unmenschlich und führt zur Verrohung.
Gerade auch der Menschen, die quälen. Egal zu welchem Zweck sie es tun.

Tiere sind fühlende Wesen.
Wer fühlt, hat ein Recht auf gefühlvolle Behandlung.
Wer fühlende Wesen verletzt, verletzt seine eigene Seele - und die der  Menschen, die in ihrer Umgebung sind, die tatenlos zusehen müssen (da  durch Gesetz gebunden), alle die davon erfahren.
Tiere quälen ist dasselbe, wie Menschen abstumpfen, verrohen.
Schade, dass die Beteiligten schon so betäubt im Herzen sind, dass sie es nicht spüren können.

Zusammengefasst: Tierquäler sind Menschenquäler!

3. November

Viele kleine Initiativen können zusammen einen Unterschied machen:
In diesem Sinne danke an die Initiatorinnen der neuen Kieler Klamottentauschparty!
... und danke für eure großzügige Haltung, so dass möglichst viele Sachen neue Besitzer finden können!
Mir tut es immer wieder weh, die Überproduktion von Dingen zu erleben - und wie voll funktionsfähige Dinge weggeworfen werden, oft ungenutzt.
Das können wir als Menschheit uns nicht mehr lange leisten!
Deshalb sind die Initiativen zur nachhaltigen Nutzung umso wichtiger.

31. Oktober

Ungenutzte Lebenszeit gehört zu den traurigsten Dingen im Universum.

29. Oktober

Neulich im Zug: Eine Gruppe Teenager-Mädchen erobert das Abteil. Wein und Cola werden gemischt, beatfreudige Musik beschallt drei Wagen. Stundenlang. Manchmal mahnen ihre Trainer. Nahezu vergebens: Freundlich wird jeder Einwand beiseite gefegt. Und ich? Ich genieße die frische Ausstrahlung, das Selbstbewusstsein, die weibliche Kraft. Anders als meine Generation, die noch um Anerkennung der Frauen kämpfen musste, im Bauch erloschenes Feuer, sich auf kopflastige Diskussionen einließ und ausrichtete, nimmt diese ihren Platz ein. Amazonen, die das Leben feiern. Die aber zugänglich sind für leise Töne und Argumente. Junge Frauen, die gleichberechtigte Kämpferinnen sein werden.

23. Oktober

Erst wenn sich in den Köpfen der Menschen etwas ändert, kann sich das System ändern.
Wer also eine Änderung will, muss sein Denken und Handeln ändern.

22. Oktober

Manche Wunden - persönliche ebenso wie kollektive - halten sich so hartnäckig, weil sie nach Anerkennung verlangen. Nach der Bestätigung: Es war Unrecht, das Wiedergutmachung bedarf.

Alleine die aufrichtige Anerkennung durch die Täter erlöst zumindest einen großen Teil des Schmerzes. Auch wenn eine vollkommene Wiedergutmachung unmöglich ist. Sie sollte aber angestrebt werden. Das ist Teil der Aufrichtigkeit ihrer Anerkennung.

19. Oktober

Es ist mir ein Rätsel, wieso immer noch Tierversuche durchgeführt werden.
Wieso verdienen Menschen mit so etwas ihr Geld?
Leben ist nicht käuflich.
Wieso merken die Menschen nicht, wie sie sich damit selbst verletzen, sich abschalten, traumatisieren, abstumpfen?
Sind sie schon so abgestumpft, dass sie es nicht merken? Die Qualen, die sie bereiten. Die Qualen, die sie sich selbst damit zufügen?

18. Oktober

Zu erleben, wie sich zwischen mehreren Menschen eine Synchronisation ergeben kann, die als Raum etwas Größerem Bewusstwerdung ermöglicht, ist sehr berührend.

16. Oktober

Wir müssen fühlen lernen - einzeln und kollektiv - uns selbst, andere und die Umwelt.

Der Weg dazu führt vom Denken ins Herz. Es ist ein Prozess des Verlangsamens, sich sinken lassen, wach bleiben und mit uns und unserer Umgebung in Verbindung. Bewusster und bewusster in Verbindung.

15. Oktober

Begegnung in einem Laden: Zwei sich fremde Frauen schauen sich zufällig direkt in die Augen und lächeln. Kurz darauf begegnen sie sich wieder im selben Laden. Kichern über eine missliche Situation an der Eingangstür. Als eine von ihnen den Laden verlassen will, schauen sie sich wieder in die Augen. Verabschieden sich. Es ist, als würden sie sich schon kennen.

12. Oktober

Zusammenkommen, Räume schaffen, in denen das entstehen kann, was gerade wichtig ist - das stellt Beziehung wieder her. Es schafft eine neue Kultur des Miteinander, in der Neues entstehen kann.

10. Oktober

Heute habe ich erlebt, wie sich durch raumhaftes Lauschen und Ausrichtung auf die beste Möglichkeit für jemand eine Lösung ergeben hat. Wunderbar, wie sich Menschen selbst beraten können, wenn sie Raum dafür haben!

9. Oktober

Um als Kollektiv auf ein neues Niveau zu kommen, müssen sich die Individuen weiter entwickeln.

Jede/r, die* sich Zeit, Raum und Ressourcen für die persönliche Entfaltung nimmt, meditiert und fortbildet, tut dadurch zugleich etwas für die Gesellschaft und globale Gemeinschaft.

Aus diesem Grund sollte die (globale) Gemeinschaft jeder* eine bestmögliche persönliche Entfaltung ermöglichen.

8. Oktober

Intellektuell sind die Probleme dieser Zeit nicht zu erfassen.
Wir brauchen daher eine Entwicklung in ein Bewusstsein, das über den Verstand hinaus geht. Ihn einschließt. Aber mehr umfasst.

Ein solches Bewusstsein schließt weitere Ebenen ein: Herz-Intelligenz, Spirituelle Intelligenz, Wir-Intelligenz.
Und die Intelligenz des Nicht-Wissens.

Ich meine die Aufzählung nicht als abschließende Liste. Sondern im Sinne von “was auf jeden Fall dazu gehört”.

5. Oktober

Um etwas intellektuell voll zu begreifen, braucht es die Fähigkeit, es in Worte zu fassen.
Wenn etwas benannt werden kann, dann kann es bewusster werden.
So erlangt Sprache eine besondere Bedeutung für die Bildung von Bewusstsein, für Meinungen, für Sichtweisen.
Eine neue Sprache erlernen bedeutet, neue Denkweisen zu erschließen, neue Möglichkeiten.
Eine neue Sprache ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer Fremdsprache.
Es kann auch das Erlernen von mehr Genauigkeit in der Wortwahl oder eines neuen Umgangstons sein.

Einen neuen Umgang mit unseren Mitmenschen lernen, einen wertschätzenden, freundlichen, ist daher essentiell für die Bildung eines neuen mitmenschlichen Klimas. Es erweitert den Möglichkeitsraum hin zu Bewusstsein, das Lösungen für die anstehenden Probleme finden kann. Es beinhaltet einen Wechsel von Wettbewerb zu Miteinander.

18. September

Was, wenn Wunder natürlich wären?

4. September

Hund glücklich macht Mensch glücklich!

27. August

Vollbeschäftigung als Ziel auszugeben ist schon ein beredtes Zeichen:
Da geht es nicht um das Glück und Wohlbefinden der Menschen.
Es geht nicht einmal um die Sicherung ihres Lebensunterhalts.
Es geht überhaupt nicht um Menschen.
Es geht um wirtschaftliche Ziele. Bestenfalls um einen alten Wert, dessen Verfolgung wenig mit der freien Meinung der Menschen selbst zu tun hat. Es ist wie eine Bevormundung.
Es ist ein Fehler zu glauben, dadurch eine Besserung der Weltlage zu erreichen.
Wenn wir immer noch nicht erkannt haben, dass sich Wirtschaft und Co dem Leben unterordnen muss, und nicht umgekehrt, sieht es wenig rosig fürs Klima aus.

26. August

Manche Unternehmungen sind so sehr Herzensangelegenheit, dass es unerträglich wäre, sie mit jemandem zu teilen, der sie weniger schätzt als wir selbst.

6. August

Wenn jeder Mensch jedes Jahr einen Baum pflanzen würde, hätten wir bald reiche Wälder!

28. Juli

Wir brauchen eine - auch politische - Kultur, die Gefühle mit einbezieht und auf gegenseitigem Zuhören beruht. Worum geht es den Menschen wirklich, wenn sie etwas befürworten oder ablehnen? Was sind die Hoffnungen, Wünsche, Visionen? Was sind die Ängste und die Erinnerungen, die aufgestauten Emotionen wie Wut, die nicht unbedingt mit der aktuellen Situation zu tun haben?

Werden wir es gesellschaftlich schaffen, einen ehrlichen Dialog zu führen, der auf der Achtung unseres Menschseins beruht?

27. Juli

Wieviele Menschen hierzulande nicht ihre Gefühle öffentlich zeigen, ist wie ein Ausklammern unserer Menschlichkeit aus der Öffentlichkeit. Tränen, Traurigkeit, Trauer, Verzweiflung ... sie gehören dazu und es wäre schön, wenn sie nicht unterdrückt werden müssen. Wenn sie auf Mitgefühl und Anteilnahme stoßen würden. Es müsste so etwas wie ein Grundrecht auf öffentlich geteilte Tränen geben. Gefühle sind Teil der Würde des Menschen.

18. Juli

Grundeinkommensversuch Berlin: Das ist Etikettenschwindel, würde ich sagen.
Beim bGE geht es darum FREIRAUM zu schaffen für die Menschen. Damit sie Versäumtes nachholen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sich um ihren Weg Gedanken machen können. Kurz gesagt: Damit sie eine echte Wahl in der Lebensgestaltung haben.
Diese Nutzung eines bereits bekannten Begriffs für ein ganz anderes Vorhaben ist irreführend.
Damit wird keiner Sache gedient.
Vor allem nicht der der Redlichkeit.
Auch nicht der Verständigung.
Mein Wunsch wäre, Begriffe klar zu halten.
Wer etwas anderes beabsichtigt, als das zu bezeichnen, was ursprünglich mit einem Begriff gemeint ist, sollte die Courage und Ehrlichkeit haben, das zu sagen. Und ein anderes Wort zu wählen.
Dann entsteht etwas mehr Verständigung. Zumindest die Möglichkeit dazu.
Das ist die Grundlage für eine demokratische Meinungsbildung.

Umgekehrt möchte ich den Befürwortern eines bGE nahelegen, es zu dem zu machen, was es ist: Ein Mittel.
Leider wird es als Ziel gefordert.
Das fördert den Wunsch bei Andersdenkenden, es inhaltlich umzudefinieren. Dann können sie sagen: ‘Wir machen mit. Aber bei den Details müsst ihr euch einlassen.’
Und genau diese Details sind es, die das Konzept dann zu etwas ANDEREM machen, als zum bGE.

Deswegen würde ich es sehr begrüßen, wenn in der Diskussion um bGE die eigentlichen Ziele benannt werden.
Selbst die individuelle Freiheit kann noch sehr unterschiedliche Inhalte haben.
Was wir wirklich brauchen, ist ein gegenseitiges Zuhören: Worum geht es wirklich? Welche - vielleicht erlebte - Szenerie hat wer vor Augen? Um welche MENSCHLICHEN SCHICKSALE geht es?

Das Gute daran: Abstrakte Konzepte bekommen einen Inhalt. Es lässt sich mit den Betroffenen sprechen. Statt über sie. Und man kann leichter prüfen: Kann eine konkrete Ausgestaltung diese Ziele erreichen?
Last not least: Ist das Wesentliche, das wir erreichen wollen, mit dieser Ausgestaltung finanzierbar?

 

29. Juni

Was ist das für ein Land, das einen Menschen bestraft, der Menschen in Notlage hilft, bestrafen will?
Wie würde die internationale Gemeinschaft reagieren, wenn ein nicht-europäisches Land so handelt?
Wie kann es sein, dass Menschen Menschen ersaufen lassen, obwohl sie gerettet werden können?

28. Juni

Sonne satt. Wasser - ist das Hauptthema: Trinkwasser. Wasser für den Garten. Kein Regenwasser.
Menschen, die auf dem Wasser sind und nicht an Land dürfen.
Menschen, die an Land sind, aber deren Grundwasser versiegt.
Wetter oder Klimawandel?
Eine Frage!?

22. Juni

Wie geht es, den Umgang miteinander in dieser Gesellschaft, auf dieser Erde in eine Richtung zu bringen, die dem Erhalt der Lebensgrundlage für alle dient. Wie können wir zu einer Kommunikation finden, auf Grundlage von Mitgefühl?

10. Juni

Wie wird die Welt in Zukunft aussehen? Ob es üblich wird, Eisberge von den Polen über die Meere zu schleppen, um andernorts genug Trinkwasser zu haben? Oder werden Nationen versuchen, das Eisland für sich zu beanspruchen? Wird es Siedler geben, die die Eismassen günstig aufkaufen? Wird die internationale Erdengemeinschaft das zulassen? Überhaupt - wie ist das: Sind Spekulationskäufe zulässig - oder widersprechen sie grundlegender menschlicher Ethik? Dürfen Spekulanten enteignet werden, weil sie der Sozialpflichtigkeit von Eigentum nicht gerecht werden?

Die Antworten können einander widersprechen. Sicher ist, dass wir als Weltengemeinschaft gut täten, alle am Thema Klimawandel zu arbeiten.

7. Juni

Geld ist der Glaube der Menschen an Geld.

Das ist wichtig zu verstehen: Erst durch diesen Glauben wird es zu einem Machtinstrument. Nur weil Menschen glauben, Geld zu brauchen - sei es zum Überleben oder um ein angenehmes Leben zu führen - geben sie Geld eine Bedeutung.
Doch das Bedürfnis nach Machtausübung, Gier und viele mehr sind Ausdruck von Mangel, von Angst.
Viel Geld haben ist nicht cool. Es macht nicht mächtig. Es ist überhaupt nichts besonderes:
Außer durch die Bedeutungszuschreibung, die wir kollektiv vornehmen.

Was, wenn wir damit aufhören?
Welche besseren, weil gerechteren oder Bedarfs gerechteren, Systemen und Möglichkeiten würde ein Umdenken die Tür öffnen?

Ein Gedankenexperiment: Wenn jede*r so viel arbeitet und das, was er/sie möchte, und frei in der Freizeitgestaltung ist, was würde Geld dann noch bedeuten?

Seit John Rawls wird in der Gerechtigkeitstheorie diskutiert, wie Menschen, die nicht wissen, welche gesellschaftliche Position sie einnehmen werden, materielle Güter verteilen würden.
Wie sähe diese Entscheidung hinter “einem Schleier des Nichtwissens” (Ausdruck von Rawls - “veil of ignorance”) dann aus? Was würde noch berücksichtigt werden: Sicherheit, Liebe, Freunde, Handlungsmöglichkeiten ...?

Anderes Gedankenexperiment: Wenn uns Maschinen alle Arbeit abnehmen würden, die kein Mensch machen will, was würde dann jede*r haben - tun - wollen? Wie sähe unsere Gesellschaft dann aus?

31. Mai

Erstaunlich: Das Spannungsfeld, in dem sich die Menschen des Internetzeitalters bewegen - zwischen Verbindungen rund um die Welt, allgegenwärtiger Selfies und ständiger Statusmeldungen auf der einen Seite und Angst vor Sichtbarkeit, sich zeigen und Bindungslosigkeit auf der anderen. Oder auch wieder nicht erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten noch nie so groß waren wie heute, aber auch die Unverbindlichkeit und Beliebigkeit zunimmt, je weiter wir ausweichen können auf immer neue Beziehungen. Gleichzeitig machen die Möglichkeiten eine Auswahl schwierig, es gibt einen Zug, mitzumischen in dieser allgegenwärtigen Maschinerie, die Leben in Einsen und Nullen zerlegt, um die Informationen überall zu machen. Ein sich selbst beschleunigendes Drehmoment, in dem der einzelne untergeht und nur mit noch mehr Daten dabei bleiben kann, nicht in scheinbare Vergessenheit gerät. Denn hier wird nichts vergessen. Daten, die längst gelöscht geglaubt, tauchen wieder auf, sind nicht auf Null zu setzen.

27. Mai

Was uns wirklich am Herzen liegt, macht uns stark, engagiert und wach, wenn wir uns damit beschäftigen oder dafür einsetzen.

26. Mai

Eine Vision für das Haus der Zukunft: Floatende Glaskapseln, mit mehreren Zimmern, die Stürmen und Wellen trotzen, steuerbar sind und aneinander andocken können. Vielleicht sogar ein Stück weit über Land fahren oder schweben. Aber das ist Zukunftsmusik. Zunächst einmal brauchen wir das schwimmende Heim, Basisausstattung. Zur Rettung vor Überflutungen und untergehendem Land, wie sie in den Jahren bei ungebremstem Klimawandel zu erwarten sind. Es macht weltweit mobil und Umzüge leichter als je zuvor. Das erleichtert es, unbewohnbar werdenden Landstrichen auszuweichen. Außerdem werden wir so sehr beweglich im Zusammenschluss zu immer neuen Dörfern und Städten. Bei Geburt könnten schon die ersten Gelder für den Erwerb einer eigenen Wohnkapsel angelegt werden, um wirklich jedem die Finanzierung zu ermöglichen.

24. Mai

Manche Dinge sind so komplex, dass wir sie nicht im Voraus erfassen können. Auch die sorgfältigste Evaluierung oder Erprobung kann nicht alle Eventualitäten ausschließen.

Eine komplette Neustrukturierung eines Systems wie der Einkommensverteilung gehört dazu. Welche Auswirkungen sie tatsächlich haben wird, kann niemand vorhersehen. Für begrenzte Teilbereiche kann sich aber eine Untersuchung lohnen, ob mit bestimmten negativen Konsequenzen zu rechnen ist. In diesem Sinne lassen sich einige Risiken abklopfen.

Aber egal, wieviele Testläufe simuliert wurden: Letztlich ist der erste eigene Sprung nicht ersetzbar.

Da unsere bisherigen Methoden nicht dafür ausgelegt sind, kann eine komplette neue Denkweise zu guten Ergebnissen führen: Etwa eine Gruppe von integren, intelligenten und intuitiven Menschen, die sich auf eine Ausformung der angestrebten Neuerung einigen muss. Hierbei ist es Aufgabe der kognitiven Fähigkeiten, Schwierigkeiten im Vorfeld auszumachen und Schwächen aufzuzeigen. Aufgabe der hoch ausgeprägten Intuition ist es, den richtigen Weg zu weisen - in Unkenntnis der Folgen.

Auf die Ausprägung einer solchen Intuition können wir nicht verzichten.

Da wir es mit neuen Umständen zu tun haben, die wir meistern müssen, braucht es eine Kultivierung von Entscheidungen und Leben im Unbekannten. Sich auf das Unbekannte einzulassen, ist eine Fähigkeit der Intuition.

20. Mai

Tatsächlich staunte ich neulich nicht schlecht, als ich ein Anliegen aus feministischer Ecke zum ersten Mal hörte: Um die gender gap in Sachen Geldverdienen und Arbeiten zu schließen, müssten Frauen mehr in Arbeit gebracht werden. Wessen Interessen werden eigentlich verfolgt, wenn eine Ideologie zu Regelungen greift, die Freiheit einschränken? Zwang ist kein adäquates Mittel, persönliche Ideale auf gesellschaftlicher Ebene durchzusetzen.
In den 80ern riefen Frauen nach einem Wehrdienst für Frauen. Damals habe ich den Kopf geschüttelt: Warum eine Pflicht im Namen von Gleichheit herbei wünschen? Warum die zwingen, die aus sehr guten Gründen keinen Wehrdienst absolvieren wollen.
Nun die neue Stilblüte: Elternzeit-Verteilung regeln, damit sich nicht nur Frauen um ihren Nachwuchs kümmern, statt Karriere zu machen. Wieviele Menschen sind denn in Positionen, die keine Pause vertragen? Und wer kann schwören, dass das das Beste für das Kind und die Eltern ist? Wer darf sich Anmaßen, die Entscheidung der Eltern zu beeinflussen?
Alles, was die Freiheit im Privatleben beeinträchtigt, ist von staatlicher Seite zu unterlassen.
Eine Rechtfertigung zur Zwangsgestaltung von Familien gibt es nicht. Jede/r hat ein Recht auf die Verwirklichung der eigenen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse (soweit niemand verletzt wird).

11. Mai

Gemeinsam. Zeit und Raum nehmen und geben. Fühlen, spüren, verkörpern. Verstehen. Zulassen. Zuhören. Da sein. Erinnerungen kommen und gehen. Raum für Neues.

8. Mai

Manchmal schützen wir uns - vor allem in der Kindheit - vor unangenehmem Kontakt wie Zurechtweisungen und Vorwürfen, indem wir uns in uns zurückziehen. Das kann ganz wörtlich in unserem Körper geschehen und dort Spuren hinterlassen. Einst, als wir im Außen uns weder wehren noch ausweichen konnten, war dies sehr sinnvoll. Doch oft behalten wir die Gewohnheit bei - und lassen uns so ein wichtiges Erleben entgehen: das Miteinander. Immer, wenn uns solches Verhalten an uns auffällt, sollten wir schlicht und still zurück in den Kontakt gehen, unseren inneren Platz ganz ausfüllen und fühlen. Neue Lebendigkeit entsteht in uns und um uns.

7. Mai

Wir Erwachsenen müssen uns Räume schaffen, in denen wir einfach nur sein können - Tun um zu tun, ohne weiteres Ziel dahinter. Dieses freie, spielerische Sein, ohne Zweck, ist ein wichtiges Lebenselixier.

5. Mai

Handy-Streik - für ein Leben, das Leben schont. Atmen, sehen, fühlen, spüren, sprechen, hören, riechen, sein. Hier. Jetzt. Miteinander. Erleben. Handy-Fasten. Oder wenigstens weglegen, ausstellen, im Gespräch mit anderen. Wem das schwer fällt, hat allen Grund es zu tun. Wer das nicht versteht, sollte es ausprobieren. Um es zu verstehen.

4. Mai

Delfin in Kiel!

30. April

Wenn alter Schmerz, der früher zu stark war, um ihn zu fühlen, ins Bewusstsein tritt und gespürt wird, entstehen Bewegung und neuer Raum. So wird die Fähigkeit zu fühlen und zu spüren erweitert. Der andere Weg ist, sich einzustimmen aufs Höhere. Auch dadurch wird die innere Kapazität erweitert.

29. April

Nicht alles schlucken, Courage zeigen und den Mund aufmachen, abweichende Meinungen äußern (dürfen) - das sind Werte, die eine breite Basis teilt. Aber wie sieht es damit im konkreten Fall aus, wenn jemand eine abweichende Meinung zu dem hat, was du machst, magst, zu deiner Organisation, deinem Kreis ...? Ist sie dann immer noch willkommen, die Kritik, die Courage?

28. April

Über jedes einzelne verkaufte Buch freue ich mich: Und dann das große Rätselraten - wer war der Käufer oder die Käuferin? Am liebsten würde ich die Geschichten der LeserInnen erfahren, warum sie das buch gekauft haben, wie sie darauf aufmerksam wurden - und wie es ihnen gefallen hat. Ob sie es weiter verschenken. Was mit dem Buch passiert.

24. April

Aotearoa - Land der Natur und des Friedens. So war es für mich. Nun muss ich lesen: Drängende Wasserverschmutzung. Bedrohung der endemischen Delfinart. Viele Arten bereits ausgerottet. Wälder gerodet. - Ich könnte heulen. Ich habe geheult. Nun mischt sich ein Hoffnungsfunken ins Entsetzen: Immerhin beginnt die neuseeländische Regierung mit einer Bestandsaufnahme und nimmt Klimaschutz ernst. Ein Anfang.
Hoffentlich zieht die restliche Welt mit!

4. April

Geburtsstreik, Kinderfreiheit als Beitrag zum Klimaschutz, Kindern nicht die Belastung eines Lebens auf einer Erde mit gravierenden Umweltschäden zumuten wollen: Diese Themen werden immer lauter diskutiert und bewegen immer mehr Menschen.

Neu ist diese Diskussion nicht. Ich habe sie bereits in den 80ern und 90ern geführt. Auch damals war ich nicht die erste. Der Unterschied besteht in dem Umfeld: Für mich war es ein Thema mit Partner, Familie, Freunden - privat eben. Auf die Idee, die Debatte öffentlich zu machen, wäre ich nicht gekommen. Das ist das Neue. Jetzt.

Das ist es, was sie zu einer Bewegung macht, die Wirkung zeigen kann.

Da ich nun keine Kinder mehr bekommen kann, möchte ich dazu aus eigener Erfahrung anmerken: Ich verstehe die Positionen der Kinderfreiheit durch und durch. Und habe sie gelebt. Dennoch oder deswegen kommt bei mir Traurigkeit auf, wenn ich mitbekomme, dass junge Frauen sich sterilisieren lassen, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Allen Respekt für die persönliche Entscheidung, keine Kinder zu bekommen. Vor allem ein wichtiger Beitrag, um zu zeigen, dass kinderlos nicht dasselbe ist wie Kinderfeindlichkeit. Aber die Endgültigkeit einer Sterilisation verwehrt eine spätere neue Entscheidung. Ob das wirklich eine gute Aktion ist, wage ich zu bezweifeln. Ohne sie verhindern zu wollen. Denn auch das ist persönliche Entscheidung, die niemand für eine oder einen anderen treffen kann.

Es bleibt die Hoffnung auf eine Welt, in der alle Kinder eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

3. April

Ich wünsche mir einen neuen Umgang der Menschen miteinander: Zurück zur Sachlichkeit. Sachlich bedeutet nicht herzlos, gefühllos, kalt. Sachlich schließt Emotionen nicht aus. Sachlich bedeutet: Inhaltlicher Austausch. Argumente. Es bedeutet einen Schritt des Erwachsenen Umgangs miteinander pflegen.

Die neue Sachlichkeit - ein Herzensprojekt. Eine Notwendigkeit.

In sozialen Medien: Mehr Respekt vor der Würde eines und einer jeden.

In Medien/Journalismus: Weg von Übertreibungen. Nicht jede Mücke ist ein Elefant. Mücken sind Mücken - Elefanten sind Elefanten. Aufbauschen für Auflage ist das Gegenteil des Informationsauftrags der Medien. Sagen, was ist. Nicht mehr, nicht weniger. In Kommentaren auch gerne die Meinung. Mit allen Empfindungen und Gefühlen. Auch die sind Tatsachen, innere Tatsachen. Aber nicht jedes Herzklopfen ist Angst. Nicht jede erhobene Stimme ein Wutausbruch.

Vorurteile und Wut nicht schüren. Sondern vermitteln zwischen Parteien. Zuhören und berichten. Der Wahrheit verpflichtet, der Möglichkeit des Bürgers zur Meinungsbildung. Nicht der Auflage, nicht der Klickzahl. Das ist es, wofür die Pressefreiheit da ist.

Information liefern. Nicht Emotion erschaffen. Aufklären, nicht anklagen. Das ist der Auftrag der Presse.

Ich wünsche mir sehr, dass dies (wieder und weiter) Einzug hält in den Köpfen der Journalisten. Das sie danach handeln. Eine hohe Ethik gehört unabdingbar zu dem Beruf dazu! Ihr gemäß zu handeln, ist Bestandteil des öffentlichen Auftrags der Presse. Es zu tun, ist Vorbildfunktion für die Gesellschaft. Sie ist wesentlicher Bestandteil einer Kultur, die den Boden schafft für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit.

20. März

Zugehörigkeit gibt es auf viele Arten. Wir alle sind Teil der Menschheit. Wir gehören Gruppen, Nationen, Familien an. Doch das, was erst glücklich macht, ist zuverlässige, beständige Zugehörigkeit zu Menschen, für die wir nicht als Teil von etwas zählen, sondern als das ganze, konkrete  Individuum, das wir sind.

18. März

Manchmal ist es schwierig zu sagen, was richtig ist. Vor allem, wenn man dazu neigt, alle verstehen zu können.

Auf jeden Fall ist es wichtig, gewaltfrei zu bleiben und sachliche Lösungen zu finden, die für alle am besten sind.

Alle. Das schließt die Menschen ein, die Tiere, die Pflanzen, die zeitgenössischen wie die kommenden.

17. März

Wenn wir uns umwenden, dem zu, was entstehen will, und es zulassen, kann sich viel verändern. Mehr flow, mehr Vertrauen, mehr Leichtigkeit.

15. März

Wir brauchen dringend tiefgreifenden Wandel, im Bewusstsein, im Handeln. Was sollen künftige Generationen fragen? Warum wir nur geredet und nicht gehandelt haben? Manche Veränderungen müssen in Gang gesetzt werden, ohne mit Studien zu Tode studiert zu werden. Etwas in einen Ausschuss geben, eine Denkfabrik einrichten, wissenschaftliche Studien machen - das sind Instrumente, die leider auch missbraucht werden können, um gute Ansätze aufs Abstellgleis zu schieben.

Es gibt ausreichend Studien über den positiven Einfluss des Meditierens. Für sie selbst und für ihr Umfeld.
Es gibt ausreichend Studien, dass einige Berufe sozial- und umweltschädlich sind.
Es wäre eine weitaus bessere Bilanz für den Organismus Mensch, wenn die schädlichen Berufe schlicht abgeschafft werden. Und das nützliche dafür gesellschaftlich anerkannt wird. In diesem Sinne:

Ich plädiere für die Einführung von geistigem Heilen im öffentlichen Gesundheitswesen. Parallel zur Schulmedizin. Es schließt eine bestmögliche Teilhabe aller an Mitteln, Workshops, Therapien ein, die ihrer ernsthaften persönlichen Entwicklung dienen. Persönlichkeitsentwicklung ist Dienst an der Gemeinschaft. Darüberhinaus eröffnet sich durch eine Einbeziehung geistigen Heilens eine Win-Win-Situation: Weniger Medikamente bedeuten weniger schädliche Substanzen, die in den Wasserkreislauf gelangen. Weniger Kosten für die Träger der Gesundheitskosten. Weniger Überlastung für das klinische Fachpersonal.
Ich plädiere für die Einrichtung von weltweit vernetzten Meditations-Zentren inkl. einer Rund-um-die-Uhr-Meditation weltweit durch eine relevante Anzahl Menschen. Dies ist ein Dienst an allen und verdient daher die Unterstützung aller.
Ich plädiere für eine Öffnung der gesetzlichen Regelungen, so dass bürokratielos, bedingungslos eine wirtschaftliche experimentelle Betätigung im Bagatellbereich (bis zu 1000 Euro monatlich Gewinn) möglich ist, soweit keine Gefahr von den Experimenten ausgeht. Dies ermöglicht Menschen aller Alterstufen herauszufinden, ob sie sich beruflich umorientieren und/oder selbstständig machen wollen.

1. März

Ich habe das Wort bi-romantisch kennengelernt. Und finde, dass es sehr schön etwas ausdrückt, das neue Türen öffnet und aus Konzepten heraus hilft: Weg von einer (ohnehin nur einige Jahrhunderte alten) Vorstellung, so oder so sexuell orientiert sein zu müssen. Hin zum Wahrnehmen von dem, was wir wirklich fühlen. So, wie eine Frau nicht mit jedem Mann in die Kiste will, nur weil sie auf Männer steht, kann ein Tonfall, ein optischer Reiz, eine Haltung ... oder anderes ... erotisch oder einfach nur angenehm wirken, egal, von welchem Geschlecht die Person ist. Und ohne, dass dies gleich bedeutet, sexuell etwas zu wollen, so oder so gepolt zu sein. Vielleicht ist eine Berührung angenehm, carpe diem, vielleicht weckt jemand romantische Liebe - und vielleicht mit, vielleicht aber auch ohne weitere Ambitionen. Wieso also sollen wir uns in eine Kategorie einsortieren? Warum nicht einfach beobachten, wie wir uns mit welcher Person fühlen? Moment für Moment, uns überraschen lassen, von uns selbst, von anderen, vom Leben.

28. Februar

Leiden zu sehen und nichts tun können, ist unerträglich.

25. Februar

Wieviel Zugeständnisse machen wir, um Harmonie zu erhalten? Und wieviel erlauben wir uns, das auszusprechen, was für uns wahr ist, auch wenn wir damit unbequem sind?

19. Februar

Auf die Bienen! Mich freut das Engagement der Bayrischen Bürger für die Insekten ganz besonders.

16. Februar

Sein oder Surfen - das ist die moderne Frage.

13. Februar

Zwei Tage ohne Internet, unfreiwillig. Ich wusste gar nicht, wie viel mein Leben mit dem Netz verknüpft ist.

9. Februar

Meditation hat einen Effekt. Auf die Umwelt. Ist es da nicht eine besonders wichtige Fähigkeit, mit einem Teil unseres Bewusstseins immer im Frieden, der Stille, dem Raum verankert zu sein?

8. Februar

Indem wir tief lauschen lernen, mit allen Zellen, betreten wir eine neue Ära.

6. Februar

Um die Vorteile von etwas schätzen zu können, muss man manchmal darüber hinaus wachsen.

4. Februar

Manchmal komme ich mir vor wie ein Murmeltier, das wesentliche Entwicklungen in der Welt verschlafen hat: Dann wünsche ich mir, mehr am Puls der Zeit zu sein und aktiver teilzunehmen.

26. Januar

Ich verstehe die Welt und die Menschen in manchem nicht:
Mehr als eine Milliarde zusätzlich zur geplanten Ausgabe soll ein Kriegsschiff kosten. Also ein Gerät zum Töten von Menschen. Aber eine Hilfe für schiffbrüchige Flüchtlinge ist nicht möglich?
300 Millionen wurden alleine für externe Berater einer nicht mehr zu rettenden Bank ausgegeben. Aber ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, das nur knapp über dem Hartz IV Satz liegt, soll nicht bezahlbar sein? (Obwohl eine Menge Personalkosten wegfallen würden, wenn einfach auf Kontrollen etc verzichtet würde.)

22. Januar

Wieviele Menschen wissen, wie sehr sie ihre Energie selbst beeinflussen? Beobachte einmal, was geschieht, wenn du dich mit Beschäftigungen aufhältst, die gerade nicht dran sind, statt das zu tun, was am wichtigsten ist. Stärkt dich das oder schwächt es? beobachte, wie es dir geht, wenn du negativ über andere sprichst. Fühlst du dich dabei besser - oder machst du dich damit selbst klein? Und wie geht es dir, wenn du tust, was du zu tun hast - wenn du wahrheitsgemäß sprichst - wenn du deinem Empfinden treu bleibst?

18. Januar

Erstaunlich eigentlich: Die Wissenschaft hinkt den Entdeckungen von Phänomenen hinterher. Ihre Theorien sind nur so gut, wie ihre Möglichkeiten, bereits vorhandenes zu beweisen. Mit anderen Worten: Sie ist gleichzeitig abhängig von der Zeit und von der Vergangenheit. Und diese Abhängigkeit ist doch das, woran so viele Menschen in der westlichen Welt glauben. Lassen sie den Platz des Unvergänglichen, Unabhängigen, Umfassenden einnehmen, das aus dem Sichtfeld von zu vielen verloren gegangen ist.

17. Januar

Die Würde der Erde ist unantastbar.
Die Würde aller Wesen ist unantastbar.
Das gilt für Menschen ebenso wie für Tiere und Pflanzen.

So wünsche ich mir den ersten Artikel in allen Verfassungen.
Schade, dass so vielen Menschen der Sinn für Wert und Würde von Tier und Natur abhanden gekommen ist.
Vielleicht fehlt ihnen ihr Selbstwertgefühl?

16. Januar

Stell dir vor, ein Monster greift dich an. Du hast Angst, doch du schaust es an: Oh! Es ist nur ein verletzter Welpe. Kannst du ihm helfen? Zuerst prüfe, ob er Tollwut hat - dann kommt Hilfe zu spät.

So ist es mit Menschen, die um sich beißen: Sie reagieren aus einer Wunde heraus. Aber sie müssen willens zur Heilung sein, sonst ist Hilfe nicht möglich.

15. Januar

Mehr kann ein Mensch nicht sein als eine große Bereicherung für die Menschen, deren Leben er berührt. Als eine Hoffnung, Inspiration und Quelle zu sich selbst zu finden für alle, denen er begegnet. So können wir nichts besseres werden als die beste, liebevollste Version unserer Selbst.

14. Januar

Unangenehme Wahrheiten ansehen, aussprechen, annehmen - ein wirklicher Freundschaftsdienst.
Ein neues Wir - wo ist es mehr als eine Idee? Wo wird es verkörpert?
Ein neues Wir fängt hier an, bei mir, bei dir - und jede/r trägt Verantwortung, sich einzubringen und zu entwickeln, sich für andere zu engagieren.
Doch geben ist erst geben, wenn es geschieht, weil der Gebende es will. Sonst erzeugt es Schieflagen und backlash.

12. Januar

Anerkennung - ja, unser Denken - wird beherrscht von der Idee, Arbeiten wäre das Wichtigste, zur Selbstverwirklichung und als Lebensinhalt. Doch diese Verknüpfung muss nicht sein. Sie ist reine Gewohnheit geworden. Wenn wir unseren Selbstwert an unsere Arbeitsleistung knüpfen, werden wir nicht unbedingt glücklich. Vor allem, wenn wir etwas arbeiten, das nicht unserer Seele entspricht. Wirklich eine neue Ausrichtung - individuell und gesellschaftlich - bekommen wir dadurch, dass wir diese Verbindung hinterfragen. Dass wir nicht mehr als erstes fragen “was machst du so”, wenn wir jemanden kennenlernen, und damit meinen, “wie verdienst du dein Geld”. Diese Verknüpfung aufzubrechen kann ein bedingungsloses Grundeinkommen helfen. Es setzt allerdings mündige, selbstverantwortliche Teilnehmer voraus, die bereit sind, ihr Leben selbstständig und verantwortlich zu gestalten. Es sollte eine Brücke sein, um das zu tun oder zu lernen, was uns wirklich entspricht. Aus Tretmühlen auszusteigen, die uns, der Umwelt, den nachfolgenden Generationen und damit der Gesellschaft schaden. Eine Brücke, um eine neue Lebensweise für alle zu ermöglichen. Um Machtverhältnisse, die ungesund sind, zu beseitigen. Damit wäre es ein Beitrag zu einem neuen Bewusstsein. Es setzt aber Engagement und Initiative voraus. Diese ethische Selbstverpflichtung sollte betont werden, wenn von bedingungslosem Grundeinkommen die Rede ist.

10. Januar

Die Welt ist voll von gut gemeinten Absichten und Taten - die auf einem Missverständnis beruhen: Eltern, die ihren Kindern ermöglichen wollen, was sie selbst nicht hatten. Ohne Rücksicht auf das, was die Kinder wollen und brauchen. Die Empfänger solcher Zuwendung stecken fest in der Zwickmühle erwarteter Dankbarkeit und eigenem Interesse. Hieraus entsteht eine Menge - vermeidbares - Leid.

6. Januar

Gestern saß ich in der Sonne und dachte, dass ich eines Tages ohne Brille sehen kann. Heute spritzte mir ‘mein’ Hund eine Menge von der Ohren-Reinigungsflüssigkeit ins Gesicht, als ich seine Ohren reinigen wollte ... es schmeckt scheußlich - aber wie froh war ich, dass meine Brille meine Augen geschützt hat!

1. Januar

Viel Freude, nährende Beziehungen und Wärme im Herzen wünsche ich im Neuen Jahr!

 

 

nur heute