Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag.
Banales und Philosophisches hat hier Raum.

20. Februar

Das Gute an Menschen, die Außergewöhnliches erreichen, ist, dass sie uns aus unseren (kollektiven) beschränkenden Überzeugungen lösen, was möglich ist.

16. Februar

Jeder gelöste Konflikt ist ein guter Konflikt.
Wenn endlich ein “Knoten” in einer lang dauernden Auseinandersetzung aufgeht und eine persönliche Unverträglichkeit zwischen zwei oder mehr Menschen auf gute Weise wegfällt, breitet sich in allen beteiligten Individuen (und manchmal auch in ihrer Umgebung) eine Erleichterung aus.
Raum für Neues ist entstanden.

Ähnlich ist es auch mit inneren Konflikten aus der Vergangenheit: Wenn wir sie er-lösen konnten, wird plötzlich Energie frei. Und die Welt wirkt ein bisschen heller und freundlicher.

12. Februar

Was bedeutet Privatsphäre im digitalen Zeitalter? Im digitalen Zeitalter des Datensammelns, Datenhandels, Datenverknüpfens?
Ist Privatsphäre mehr als eine Illusion, wenn Satelliten kleinste Ausschnitte der Erde detailgetreu heranzoomen können, freiwillig alles Private in Großdatensammlers Hände wie beliebte Social Media füttern, alles fotografieren, posten, verbreiten?
Sicher ist es ohne Bedeutung, wenn Arno Nym um 9.14.59 Uhr regelmäßig ein Stück Schokotorte mit Senf isst. Aber wenn jeder Snack, jede Bewegung, jede Verweildauer einer Mehrheit der Bevölkerung zugänglich ist. Wenn die Social Media-Daten demselben Betreiber zugeflüstert werden wie die Sprachnachrichten in allen Telefon-Gruppen - wenn absolut alles detailgetreu zusammengetragen wird, nur weil alle gerne Aufmerksamkeit haben möchten:
Dann ist eben auch alles konserviert und bekommt Aufmerksamkeit, die nie beabsichtigt war.
Und bestens genutzt werden kann - zu Manipulation, Beeinflussung, Überwachung.

Schade, dass das Bewusstsein und die Achtsamkeit der Menschen seit den 80ern nicht mit der technologischen Möglichkeit gewachsen ist.

10. Februar

Ketten und Armbänder aus Plastikmüll. Spielzeug-Motorräder aus Getränkeverpackungen, Taschen aus Tetrapacks ... erstaunlich, was kreative Geister mit Müll anzufangen wissen. Wie aus Schrott Kunsthandwerk, Spielzeug und Schmuck wird.
Aber wieviele Armbänder, Ketten, Taschen brauchen wir?!
Es führt kein Weg daran vorbei, dass lediglich vermeiden oder wenigstens Reduzieren vom Müll-Produzieren hilft.
Doch was nützt das eigentlich im Kontext der Überproduktion von allem?

Auch in vielen anderen Bereichen wird mehr produziert als wahrgenommen werden kann - so viele kreative Impulse, schönes Handwerk, Designer, Köche, Autoren, Musiker, Kleinkünstler ... vermutlich wie noch nie zuvor.

Und alle wollen ihr Publikum.
Ja, sollten ihr Publikum haben.
Doch wer hört zu? in der Ruhe, Muße, Tiefe, die ein guter Künstler (egal welchen Geschlechts) verdient.

7. Februar

Wer mit Flugscham und sonstigem Klimaschutz kommt, sollte auch bedenken, dass es nichts nützt, wenn weniger Menschen fliegen - solange die Flugzeuge weiter fliegen.
Nur radikale Reduzierung der Flüge kann etwas zum Klimaschutz beitragen.
Das bedeutet auch: Abbau sehr vieler beteiligter Arbeitsplätze.

Das ist wie mit Kampagnen gegen’s Rauchen: Gleichzeitig Werbung dafür zulassen und Steuern abkassieren ist ein Widerspruch zur Aussage.

4. Februar

Kommen wir darum herum, einfach nicht mehr zu konsumieren - als das, was wir wirklich brauchen?
Kommen wir um eine Phase herum, in der nichts mehr ist, wie wir es kannten?
Kommen wir darum herum, menschlich zu werden und uns Güter zu teilen nach Bedürfnis und Brauchen - ohne Geld?

1. Februar

Was ist Glück, happiness?
Eine der grundlegenden Menschheitsfragen.
In der Wissenschaft wird mittlerweile zwischen zwischen Glück und Bedeutung (meaningful life) unterschieden.
Ein bedeutungsvolles Leben macht sicher langfristig glücklich(er). Und sich-glücklich-fühlen ist sicher eine gute Basis, ein bedeutungsvolles Leben zu führen.
Doch was gewinnen wir eigentlich mit dieser Unterscheidung?
Auch was “meaningful” ist, ist subjektiv, an das persönliche Wertesystem gebunden, an die Möglichkeiten einer Situation, Einstellungen, Glaubenssätze.
Bei beidem geht es um das innere Erleben, etwas, das nicht von außen bestimmt werden kann.

19. Januar

Wie kommt es, dass sich ganze Gruppen von einzelnen tyrannisieren lassen? Sei es eine Klasse oder Schule, die von wenigen gewalttätigen Schülern bedroht wird. Sei es “damals im wilden Westen”, als einzelne Gewalttäter ein ganzes Dorf in Angst und Schrecken versetzen konnte. Sei es im globalen Maßstab, wo die Menschen eigentlich friedlich und ehrlich zusammen leben wollen. Aber doch den wenigen Krieg treibenden ausgeliefert zu sein scheinen?

14. Januar

Werbebotschaften weisen zunehmend auf “Klimafreundlichkeit” von Firmen und Produkten hin ...
... um Kunden für Produkte zu werben, die sie gar nicht brauchen - wenn sie sich denn nachhaltig verhalten würden. Denn dann würden sie vorhandene Dinge einfach länger nutzen oder mit anderen tauschen.
Beispiele sind die Modebranche oder Automobil-Industrie.
Aber auch bei Möbeln, Deko-Artikeln ... gilt:
Wirklich klima- und umweltfreundlich ist eine Ausschöpfung der tatsächlichen Lebensdauer der Sachen.
Die Überproduktion in allen Bereichen lässt uns noch mal ersticken, wenn wir so weiter machen!

Alternative wäre zum Beispiel:
Das Internet kreativ nutzen - und neues Design dort präsentieren. Produktion erst bei Bedarf.
Bei Büchern zum Beispiel gibt es längst die Möglichkeit des Drucks auf Anforderung.
Warum dieses Verfahren nicht auch in anderen Bereichen anwenden?

10. Januar

Gesegnet ist, wer seinen Platz gefunden hat und ausfüllt.

9. Januar

Solange Geld Unveräußerliches kaufen kann, wird sich nichts ändern.

8. Januar

Australien brennt - unwiderbringlich all die Wälder, Tiere, Vielfalt. Von den Menschen gar nicht erst zu reden.
Wie lange wird es dauern? Was können wir tun?
Australien ist wie ein einzigartiges Biotop besonderer Arten. Es sollte als Ganzes zum Weltnaturerbe erklärt werden.
Australien - ein Brennpunkt der Geschichte. Was es alles wiedergutzumachen gilt!
Australien - ein Dschungel der Politik: Muss wirklich weiterer Kohlebergbau sein? Und wer verdient daran?

7. Januar

Ich wünsche mir, dass sich die verschiedenen spirituellen Richtungen zusammen tun und gemeinsam meditieren - sich auf Gemeinsamkeit besinnen.

6. Januar

Fähigkeiten, die zunehmend wichtig werden:
Innere Ruhe, Stille wahrnehmen, Zuhören, Fokus behalten, Neues ausprobieren, Entscheidungen treffen im Unbekannten und Improvisieren

5. Januar

Diesen Winter vermisse ich den Schnee.
Falls er noch kommt: Werde ich ihn begrüßen?

4. Januar

Neues Blatt, neue Chance: Ein Jahreswechsel ist wie ein Reset-button, mit dem ein neuer Zyklus eingeläutet wird.

3. Januar 2020

Ein segensreiches Jahr in Freude wünsche ich!

 

 

 

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