Impressionen von heute: An dieser Stelle erscheinen Ideen und kleine Geschichten aus dem Alltag.
Banales und Philosophisches hat hier Raum.

6. April

Bienen habe ich dieses Jahr erst zwei oder drei gesehen. Hummeln vier oder fünf.
Besteht noch Hoffnung auf mehr?
Das erste Braunkehlchen, das ich jemals sah, sang gestern auf einem Zweig - über einem Plastikband, das einen Spielplatz abschirmte.
Zwei Eichhörnchen tollten über meinem Kopf in den Zweigen.
Ein Dompfaff-Pärchen brütete auf Augenhöhe an einem Weg.
Schon lange erobern kleine Blüten meinen Terrassenweg.
Heute tanzen Fledermäuse vor meinem Fenster.
Dass die Natur sich allen Raum zurück erobern kann, daran habe ich keinen Zweifel.
Hoffentlich können Menschen dabei zuschauen.

3. April

Meine erste Stunde Online-Tanzen: Überraschend berührend und intensiv. Danke! Die Erfahrung war überraschend für mich. Zwar hätte ich erwartet, die anderen Teilnehmer* mehr wahrzunehmen. Dafür hatte ich nicht damit gerechnet, dass mir so wenig Platz reicht, um wirklich einzutauchen in die “Wellen”. Fazit: Absolut lohnenswert, aber kein Gemeinschaftsgefühl, dafür umso mehr Raum für meinen persönlichen Prozess.

2. April

Die lange Diskussion um bedingungsloses Grundeinkommen mündet in ein beispielloses Petitions-Verfahren. Als hätten die letzten Jahrzehnte auf diese Zeit der Umwälzung vorbereitet.

Gleichzeitig gibt es eine beispiellose Unterstützung von Selbstständigen, Betrieben, Unternehmen.
Wenn großzügig das Füllhorn ausgeschüttet wird: Warum werden die Begünstigten nicht verpflichtet, ihre frei gewordene Zeit einzusetzen, um über-belastete Menschen abzulösen (soweit es möglich ist)? Oder, wenn sie auch Zeit brauchen, um sich ggf. neu zu orientieren: Einen Teil ihrer Zeit?

Und warum brauchen diese Menschen nicht ihre Rücklagen und Vermögenswerte einzusetzen, um ihren Unterhalt zu finanzieren? Das wird von jedem anderen nicht-arbeitenden Menschen verlangt, der allgemeine Unterstützung von der Gemeinschaft (genannt Hartz IV) haben möchte. Mit dem einzigen Unterschied, dass es hier um bedeutend höhere Leistungen geht.

Dass gerade aktuell nicht viel Zeit für Diskussionen ist, bedeutet nicht, dass die Fragen nicht gestellt werden dürfen.
Sicher brauchen viele der Betroffenen erst einmal Luft, um aus der Existenzangst heraus zu kommen.
Dann aber wird die Frage nach der Begünstigung derer, die ohnehin besser dastehen als viele andere, eine Antwort brauchen. Schon um des sozialen Friedens willen. Dass jetzt einige verdienen, während andere noch schlechtere Chancen haben als bisher. Dass die, die viel Geld verdient haben, jetzt ohne Bedürftigkeit mehr bekommen als andere wirklich Bedürftige. Dass die Gemeinschaft keine Gegenleistung erhält - und Gesundheitsrisiken von einigen schwächeren Bevölkerungsgruppen getragen werden müssen. Das sind Phänomene, die ungerecht erscheinen.
Vermutlich musste angesichts der schieren Masse Betroffener eine pauschale Lösung mit möglichst geringem bürokratischem Aufwand gefunden werden.
Allerdings ist nun, wo eine erste Regelung greift und eine Antragsflut abgearbeitet werden muss, auch Zeit über Nachbesserungen in der Regelung nachzudenken.
Ein allgemeines, zeitlich begrenztes bGE - das am Jahresende in die Steuererklärungen einfließt - wäre die wohl einfachste mögliche Regelung.

1. April

Vom Vermummungsverbot zur Vermummungspflicht: Woran erkennen Bankiers, ob sie es mit einem Kunden oder Räuber zu tun haben? ... Gar nicht. Die Bank-Räume dürfen nicht mehr betreten werden!

29. März

Verzicht - auf alles, was nicht allgemeine Regel sein kann - stellt sich zurzeit als Tugend dar.
Sie wirkt nur, wenn alle mitmachen. Dann aber radikal.
Also: Folgen wir dem Prinzip “nur tun, was wir allen zugestehen können, während wir die Krise bewältigen”.

Die Stimmen, die ein Ende der Beschränkungen fordern, bedienen sich zunehmend aller möglicher Mittel. Die teilweise plausibel klingen. Im Grunde aber darauf hinaus laufen, dass sie möglichst schnell zum business as usual zurückkehren wollen. Wir sollten nicht zulassen, dass Wirtschaftsinteressen das Überleben von Menschen oder das Gemeinwohl dominieren.

Stattdessen sollten wir die kollektive Pause nutzen, um Raum für das Neue zu schaffen, das sich bereits abzeichnet: Menschlichkeit. Nähe. Freundlichkeit.

Und wir sollten die Regionen in den kollektiven Blick nehmen, in denen die Krise weit brisanter ausgetragen wird als bei uns. Nur unsere Wirtschaft retten, reicht nicht.

27. März

Körperlich distanziert öffnen sich Räume von Wärme und Nähe unter Fremden.
Ständig wächst das Angebot an Initiativen des Miteinanders und Füreinanders.
Zurückgeworfen auf das Wesentliche, ist es an uns, schwimmen zu lernen:
Unser Fühlen erzeugt ein neues Feld, aus dem Heilung hervorgeht.

23. März

Chorprobe online: Leider ist die Tontechnik zu schlecht, sodass die meisten die Lust verlieren.
Vielleicht bräuchte es auch andere Formate? Sprechen, Rhythmus ... abwechselnd statt gleichzeitig?
Aber was soll man machen, wenn keine Freude aufkommt?
Erfahrung verdauen, recherchieren - und vielleicht neue Ansätze finden.
Allerdings scheint es bisher wenig erfolgreiche Möglichkeiten gemeinsamen Online-Musizierens zu geben.
Immerhin: Erste Chorleiter bieten die Möglichkeit, unter Anleitung und instrumentaler Begleitung gemeinsam online zu sein, sich wechselseitig zu sehen - aber jeder für sich zu singen.

Mein Fazit: Was wir brauchen, ist eine erstklassige Technik, die das gemeinsame Online-Singen klingen lässt, als wäre man physisch zusammen.

22. März

Zum ersten Mal auch in meiner Hörweite: Menschen, die zur verabredeten Stunde auf ihrem Balkon musizieren.
Die “Ode an die Freude”. Ein Stück, mit dem ich persönlich einige schöne Erinnerungen verbinde - und die ich immer wieder gerne höre und singe.
Auch sonst: Zunehmend werden meine eigenen Angebote zum Zusammenkommen in der Krise konkreter. Und in meinem Umfeld und online entstehen immer mehr.
So füllt sich der Terminkalender - und ich genieße freie Stunden dazwischen.
Noch frage ich mich, wie ich meine jahrelange Übung in selbst-organisierter Zeit für andere nutzbar machen kann.
Auch ist in meinem Kopf ein Projekt “Lachen hält gesund” - Online-Lachyoga.
Am meisten bin ich jedoch daran interessiert, die Dimension der Stille ins bewusste Alltagsleben zu integrieren. Weiterzugeben, wie der Shift des Bewusstseins in Stille gelingt.
Denn aus der Stille entspringt das Neue.
Stille gebiert Energie und Tatkraft.
Das ist meine Überzeugung.
Und immer wieder meine Erfahrung.
Je mehr Menschen bewusst in Stille eintauchen, desto mehr können wir zuversichtlich weiter gehen und vertrauen, dass es eine Lösung gibt. Moment für Moment.

20. März

Nicht nur heute, am Tag des Glücks, werden wir erinnert:
Es gibt Wichtigeres als florierende Wirtschaft!
Ja, eine gewisse wirtschaftliche Absicherung gibt ein Gefühl von Sicherheit.
Doch das, was in den vergangenen Jahrzehnten in unseren Breitengraden als “normal” galt, ist und war weit mehr als bloße Existenzsicherung, mehr als gesunde Absicherung.
Die derzeitige Krise sollte uns auch anregen über gerechte Teilhabe nachzudenken:
Was ist wichtig? Die starke Lobby der Wirtschaft schreit nach Hilfe für die, die ohnehin privilegiert leben konnten - bisher.
Auch deshalb, weil sie genug Menschen fanden, die bereit waren, für sie Arbeiten zu verrichten, die nicht dem Gemeinwohl und der Menschheit, dem Leben dienen.
Die derzeitige Lage können und sollten wir benutzen, um das, was an Struktur-Änderung erzwungen ist, zu behalten, was letztlich dem Leben und uns Menschen dient. Und nur das wieder aufzubauen, was dem Leben, uns Menschen, der Umwelt dient.
Diese Sortierung ist möglich, indem keine pauschale Unterstützung gegeben wird, sondern eine inhaltlich sinnvolle.
Gleichzeitig sollten wir aufhören, unseren Standard am Bruttoinlandsprodukt zu messen.
Das führt nur dazu, dass Menschen unglücklich werden, die zwar Millionen verlieren - aber immer noch genug haben, um sich ein kleines Haus zu leisten und eine sechsstellige Reserve auf dem Konto haben.
Auf der anderen Seite sind Menschen, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben.
Wie wäre es, ein paar von den Museen umzufunktionieren in Wohnraum?
Wie wäre es eine Kultur des Helfens und des sozialen Miteinanders über die Krisenzeit hinaus zu kultivieren:
Nicht Geiz ist geil, sondern Freundlichkeit, gegenseitiges Unterstützen, kreatives Schaffen neuer Wege.
In diesem Sinne: Bleibt gesund und glücklich!

19. März

Ein Mann scheint Geld zu zählen, bevor er den Supermarkt betritt.
Kurz taucht ein Impuls auf, ihn zu fragen, ob er Geld braucht.
Doch ich gehe weiter.
Verstaue meinen Einkauf. Bringe den Einkaufswagen weg.
Der Mann ist bei seinem Fahrrad. Offenbar will er wegfahren?
Ich steige in mein Auto. Wäre es besser gewesen, ihn anzusprechen?
Als ich den Schlüssel im Zündschloss drehe, sehe ich den Mann wieder. Er klaubt Zigarettenstummel auf einem Aschenbecher vom Papierkorb.
Ich schaue genauer hin.
Seine Sachen sind robust, aber schäbig verpackt in Plastiktüten und alte Taschen und einen kleinen Rucksack, der auch schon einiges mitgemacht hat.
Er geht von Papierkorb zu Papierkorb.
Ich habe das Bedürfnis, meinen ursprünglichen Plan umzusetzen. Steige aus und gehe hin.
Ob ich ihm etwas Geld schenken darf?
Wir sehen uns in die Augen.
Ja, aber warum? Mehrfach fragt er nach, ob er mir etwas wegnimmt.
Ich verneine.
Schließlich nimmt er den kleinen Schein.
Mit Dank verabschieden wir uns.
Im Auto schießen mir Tränen ins Gesicht. Fassungslosigkeit macht sich in mir breit.
Wie kann es sein, dass Menschen nicht einmal ein Minimum von der Gemeinschaft bekommen?

18. März

Physische Treffen sind schöner als nur digitale.
Nach diesem Motto hatte ich manchmal einen digitalen Überdruss ...
... bis vor wenigen Tagen:
Seitdem bin ich dankbar für mein digitales Netz, das mir Sozialkontakte ermöglicht
und Informationen zur Verfügung stellt ...

15. März

Was ist das beste, das ich zurzeit zur Lösung der Krise beitragen kann?
Das ist die Frage, die zur kollektiven Lösung führt, wenn sie sich genug Menschen stellen.
Im Bezug auf das Wohl aller, Lernen, was wichtig ist und was verzichtbar, auf neue Wege schauen - dadurch kann sich ein neues Miteinander einstellen.
Zumindest einige Faktoren sind zudem auch für die Individuen förderlich, die sich ausrichten auf:
- gemeinsam sein
- andere wohlwollend im Blick haben
- sich besinnen aufs Wesentliche
- Chancen für Neuerung
- Potentialentfaltung

9. März

Mich erschrecken die Bilder von der EU-Grenze.
Sind unsere Herzen so abgeschottet?

6. März

Charmant: Für unmöglich gehalten hatte ich, dass ein Veranstalter eines literarischen Wettbewerbs Beiträge nach seiner Frist noch annimmt ... umso überraschter war ich neulich, als ich eine Mail erhielt, die zwei Tage Verspätung seien kein Problem ... Danke!

5. März

Wenn Angst grassiert ...
... braucht es viel Aufmerksamkeit, wie wir uns verhalten.
Beispiel Hamster-Käufe: Wieviel Vorratshaltung ist sinnvoll. Und was ist ein Zuviel? Was ist in Ordnung. Und was ist eine pure Angstreaktion?

20. Februar

Das Gute an Menschen, die Außergewöhnliches erreichen, ist, dass sie uns aus unseren (kollektiven) beschränkenden Überzeugungen lösen, was möglich ist.

16. Februar

Jeder gelöste Konflikt ist ein guter Konflikt.
Wenn endlich ein “Knoten” in einer lang dauernden Auseinandersetzung aufgeht und eine persönliche Unverträglichkeit zwischen zwei oder mehr Menschen auf gute Weise wegfällt, breitet sich in allen beteiligten Individuen (und manchmal auch in ihrer Umgebung) eine Erleichterung aus.
Raum für Neues ist entstanden.

Ähnlich ist es auch mit inneren Konflikten aus der Vergangenheit: Wenn wir sie er-lösen konnten, wird plötzlich Energie frei. Und die Welt wirkt ein bisschen heller und freundlicher.

12. Februar

Was bedeutet Privatsphäre im digitalen Zeitalter? Im digitalen Zeitalter des Datensammelns, Datenhandels, Datenverknüpfens?
Ist Privatsphäre mehr als eine Illusion, wenn Satelliten kleinste Ausschnitte der Erde detailgetreu heranzoomen können, freiwillig alles Private in Großdatensammlers Hände wie beliebte Social Media füttern, alles fotografieren, posten, verbreiten?
Sicher ist es ohne Bedeutung, wenn Arno Nym um 9.14.59 Uhr regelmäßig ein Stück Schokotorte mit Senf isst. Aber wenn jeder Snack, jede Bewegung, jede Verweildauer einer Mehrheit der Bevölkerung zugänglich ist. Wenn die Social Media-Daten demselben Betreiber zugeflüstert werden wie die Sprachnachrichten in allen Telefon-Gruppen - wenn absolut alles detailgetreu zusammengetragen wird, nur weil alle gerne Aufmerksamkeit haben möchten:
Dann ist eben auch alles konserviert und bekommt Aufmerksamkeit, die nie beabsichtigt war.
Und bestens genutzt werden kann - zu Manipulation, Beeinflussung, Überwachung.

Schade, dass das Bewusstsein und die Achtsamkeit der Menschen seit den 80ern nicht mit der technologischen Möglichkeit gewachsen ist.

10. Februar

Ketten und Armbänder aus Plastikmüll. Spielzeug-Motorräder aus Getränkeverpackungen, Taschen aus Tetrapacks ... erstaunlich, was kreative Geister mit Müll anzufangen wissen. Wie aus Schrott Kunsthandwerk, Spielzeug und Schmuck wird.
Aber wieviele Armbänder, Ketten, Taschen brauchen wir?!
Es führt kein Weg daran vorbei, dass lediglich vermeiden oder wenigstens Reduzieren vom Müll-Produzieren hilft.
Doch was nützt das eigentlich im Kontext der Überproduktion von allem?

Auch in vielen anderen Bereichen wird mehr produziert als wahrgenommen werden kann - so viele kreative Impulse, schönes Handwerk, Designer, Köche, Autoren, Musiker, Kleinkünstler ... vermutlich wie noch nie zuvor.

Und alle wollen ihr Publikum.
Ja, sollten ihr Publikum haben.
Doch wer hört zu? in der Ruhe, Muße, Tiefe, die ein guter Künstler (egal welchen Geschlechts) verdient.

7. Februar

Wer mit Flugscham und sonstigem Klimaschutz kommt, sollte auch bedenken, dass es nichts nützt, wenn weniger Menschen fliegen - solange die Flugzeuge weiter fliegen.
Nur radikale Reduzierung der Flüge kann etwas zum Klimaschutz beitragen.
Das bedeutet auch: Abbau sehr vieler beteiligter Arbeitsplätze.

Das ist wie mit Kampagnen gegen’s Rauchen: Gleichzeitig Werbung dafür zulassen und Steuern abkassieren ist ein Widerspruch zur Aussage.

4. Februar

Kommen wir darum herum, einfach nicht mehr zu konsumieren - als das, was wir wirklich brauchen?
Kommen wir um eine Phase herum, in der nichts mehr ist, wie wir es kannten?
Kommen wir darum herum, menschlich zu werden und uns Güter zu teilen nach Bedürfnis und Brauchen - ohne Geld?

1. Februar

Was ist Glück, happiness?
Eine der grundlegenden Menschheitsfragen.
In der Wissenschaft wird mittlerweile zwischen zwischen Glück und Bedeutung (meaningful life) unterschieden.
Ein bedeutungsvolles Leben macht sicher langfristig glücklich(er). Und sich-glücklich-fühlen ist sicher eine gute Basis, ein bedeutungsvolles Leben zu führen.
Doch was gewinnen wir eigentlich mit dieser Unterscheidung?
Auch was “meaningful” ist, ist subjektiv, an das persönliche Wertesystem gebunden, an die Möglichkeiten einer Situation, Einstellungen, Glaubenssätze.
Bei beidem geht es um das innere Erleben, etwas, das nicht von außen bestimmt werden kann.

19. Januar

Wie kommt es, dass sich ganze Gruppen von einzelnen tyrannisieren lassen? Sei es eine Klasse oder Schule, die von wenigen gewalttätigen Schülern bedroht wird. Sei es “damals im wilden Westen”, als einzelne Gewalttäter ein ganzes Dorf in Angst und Schrecken versetzen konnte. Sei es im globalen Maßstab, wo die Menschen eigentlich friedlich und ehrlich zusammen leben wollen. Aber doch den wenigen Krieg treibenden ausgeliefert zu sein scheinen?

14. Januar

Werbebotschaften weisen zunehmend auf “Klimafreundlichkeit” von Firmen und Produkten hin ...
... um Kunden für Produkte zu werben, die sie gar nicht brauchen - wenn sie sich denn nachhaltig verhalten würden. Denn dann würden sie vorhandene Dinge einfach länger nutzen oder mit anderen tauschen.
Beispiele sind die Modebranche oder Automobil-Industrie.
Aber auch bei Möbeln, Deko-Artikeln ... gilt:
Wirklich klima- und umweltfreundlich ist eine Ausschöpfung der tatsächlichen Lebensdauer der Sachen.
Die Überproduktion in allen Bereichen lässt uns noch mal ersticken, wenn wir so weiter machen!

Alternative wäre zum Beispiel:
Das Internet kreativ nutzen - und neues Design dort präsentieren. Produktion erst bei Bedarf.
Bei Büchern zum Beispiel gibt es längst die Möglichkeit des Drucks auf Anforderung.
Warum dieses Verfahren nicht auch in anderen Bereichen anwenden?

10. Januar

Gesegnet ist, wer seinen Platz gefunden hat und ausfüllt.

9. Januar

Solange Geld Unveräußerliches kaufen kann, wird sich nichts ändern.

8. Januar

Australien brennt - unwiderbringlich all die Wälder, Tiere, Vielfalt. Von den Menschen gar nicht erst zu reden.
Wie lange wird es dauern? Was können wir tun?
Australien ist wie ein einzigartiges Biotop besonderer Arten. Es sollte als Ganzes zum Weltnaturerbe erklärt werden.
Australien - ein Brennpunkt der Geschichte. Was es alles wiedergutzumachen gilt!
Australien - ein Dschungel der Politik: Muss wirklich weiterer Kohlebergbau sein? Und wer verdient daran?

7. Januar

Ich wünsche mir, dass sich die verschiedenen spirituellen Richtungen zusammen tun und gemeinsam meditieren - sich auf Gemeinsamkeit besinnen.

6. Januar

Fähigkeiten, die zunehmend wichtig werden:
Innere Ruhe, Stille wahrnehmen, Zuhören, Fokus behalten, Neues ausprobieren, Entscheidungen treffen im Unbekannten und Improvisieren

5. Januar

Diesen Winter vermisse ich den Schnee.
Falls er noch kommt: Werde ich ihn begrüßen?

4. Januar

Neues Blatt, neue Chance: Ein Jahreswechsel ist wie ein Reset-button, mit dem ein neuer Zyklus eingeläutet wird.

3. Januar 2020

Ein segensreiches Jahr in Freude wünsche ich!

 

 

 

nur heute